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4. September 2015

Ich LIEBE ... {DIY}
...meine neue Bettwäsche!

Ich liebe Sommerregen. Ich liebe Rennradfahren. Ich liebe Apfelkuchen. Und weil ich so gerne davon träume, begleiten mich all diese wunderbaren Dinge jetzt auch nachts. Nämlich auf meiner Bettwäsche!
Der Bastelfreak in mir würde sich gerne am Liebsten jeden Tag Holz, Stoff oder Papier schnappen, darauf rumkritzeln, es zerschneiden und wieder zusammenkleben. Aber der Student in mir ist dann doch eher pflichtbewusst und geht (meistens) in die Uni, lernt für Klausuren und geht arbeiten. Und der (noch) Teenie in mir rennt jedes Wochenende auf Konzerte und ist irgendwo bei Cocktails, Kaffee und Kuchen zu finden.
Ein Dilemma, ich sag's euch. Freizeitstress ist schon echt anstrengend! Und dann parallel Klausuren und Job. Denn mein Körper hat irgendwann einfach nicht mehr mitgemacht. Mein Puls ist eh schon niedrig (letzte Woche hatte ich abends nur 41 Herzschläge in der Minute) und mir ist dauernd schwindlig geworden. Dann noch die Hitze und eine überaus eifrige Antonia. Pfffft.
Also ein großes "STOPP" eingelegt. Einen Gang zurückgefahren. So nennt das meine Mama immer. Denn vor meinem 20sten Geburtstag wollte ich nicht unbedingt schon ein Burn-Out haben. Oder irgendwo umkippen. Seit einer Woche achte ich jetzt penibel darauf, jede Nacht mindestens 7h zu schlafen, geregelt zu essen und nicht bei jeder Möglichkeit die Stadt unsicher zu machen. Ich habe seit langem mal wieder im Garten gelesen! (oder überhaupt ein Buch angefasst!)

Mir einfach mal Ruhe gegönnt. Nicht immer nur Freunde, Familie, Uni, Arbeit in den Mittelpunkt gestellt, sondern mal mich selbst. Man muss im Leben auch zwischendrin egoistisch sein und sich selbst Zeit gönnen. Sich ein heißes Bad gönnen. Mal wieder ausschlafen (ohne Wecker!). So banal es klingt, aber es sind die "normalen" Sachen, die auch wichtig für den Körper sind.

Seit dem "STOPP" schlafe ich besser, bin abends ziemlich müde und nicht aufgedreht. Bin einfach ausgeglichener. Vielleicht liegt das ja auch an meiner Bettwäsche? Die ist nämlich kuschelig weich und mit Träumen gefüllt...

19. August 2015

Prag {Travel & Guide}
... und was "Bohemian" eigentlich heißt

Fernbus, Flixbus, IC Bus, Megabus, Postbus. Das Busfahren erobert das innerdeutsche Reisefieber. Für ein paar Euro kann man von A nach B fahren, hat dabei meist W-Lan und eine Toilette in der Nähe, muss sich nicht mit Gepäck durch Gänge quetschen, muss nicht auf Sitzplatzsuche gehen. An der Reise mit dem Bus ist schon 'was dran!
Auch wenn ich umwelttechnisch ein Verfechter der Bahn bin, wähle ich die günstigere Transportalternative. Da muss sich die DB in den nächsten Jahren wohl noch etwas überlegen, um nicht all die junge Kundschaft an die Busunternhemen zu verlieren. Denn langfristig kann auch die DB nicht über das Angebot des IC Busses überleben. 

Jedoch ist der IC Bus schon echt super praktisch, wenn man in Nürnberg wohnt. Die Linie Straßburg-Prag fährt über Mannheim, Heidelberg und Nürnberg. Erst am Samstag bin ich nach Heidelberg gefahren und hatte einen tollen Tag mit Ronja von "von Honig und Vanille". Und im Mai diesen Jahres (ja, ist schon wieder ein Weilchen her), war ich mit zwei Freundinnen Prag unsicher machen. (Besser gesagt, bin ich krank geworden und meine Freundinnen mussten ohne mich nachts in den Bars Stimmung verbreiten).
Für 28,50 € pro Person sind wir mit dem IC Bus hin- und zurückgefahren. Also ein echtes Schnäppchen! Und weil wir eine so tolle Zeit und eine tolle Gastgeberin hatten, bekommt ihr heute die Insidertipps, die wir uns von Prager Studenten und Bewohnern empfehlen haben lassen.

5. März 2015

Englischer Stil mit Hüttenromantik: Die perfekte Kombination! {Roomtour}

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SIE - aus England
+
ER - aus Ungarn & Deutschland
+
HAUS - in Österreich
=
stilvolles & gemütliches
Zuhause
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Was kommt dabei heraus, wenn österreichischer Kreuzstich, deutsche Zünftigkeit und englischer Garten aufeinander treffen? 

"A Wohlfühlgfühl", wie es der Einheimische nennt.

 

Das Häusschen hat schon einige Jahre und Besitzer hinter sich und ist mit ihnen immer schöner geworden. Weiß-grün, klein-verwinkelt und unglaublich charmant steht es inmitten der Berge. Bevor ich das Haus betrete, bewundere ich jedes Mal den schönen Garten. Die liebevoll angelegten Blumenbeete, die kleinen Details hier und da. Vor der Türe gibt es keine Klingel, sondern im Vorhaus eine Kuhglocke.
Als Gast bekomme ich auch gleich Pantoffeln und ein herzliches Hallo. Im ersten Augenblick bin ich hingerissen von den knarzenden Dielen und der Niedlichkeit des Hauses. Die Stube ist sowohl mit dunklen Holzmöbeln, gestickten Kissen und einem Kachelofen eingerichtet, als auch mit einem herrschaftlichen Sofa. 

23. Februar 2015

Quick DIY against chaos with Masking Tape {Organise you room}

Masking Tape. Washi Tape. Buntes Klebeband. Wieauchimmer. 
Die knalligen Rollen sammeln sich in meiner Schublade in allen Farben und Mustern. Was einst der kreativen Organisation von Zettelchen galt, ist bei mir eine vollgestopfte Schublade und eine unüberschaubare Anzahl von Dekokram. Punkte, Streifen, Herzchen, MerryChristmas, Blümchen. In meiner Klasse bin ich eh schon die Bastelmutti. 
Für das neue Jahr musste mein geliebtes Organisationstalent (siehe hier) weichen. Der Kalender war voll und meine Termine mussten woanders hin. Meine nette Mama hatte noch ihren alten Filofax Kalender rumliegen und so zog dieser kurzentschlossen bei mir ein. Neue Kalendereinlagen bestellt, Notizzettel besorgt und natürlich auch bunte "Sticky Notes" und peppige Bänder gekauft. Ja, so ein Ringbuch ist schon was Feines. 
Da dies aber keine Filofax Werbung werden soll, komme ich zum Punkt: Tonis Schublade wurde wieder voller, der Masking Tape-Anteil vergrößert. Nun ja. Irgendwann geht auch die aufgeräumteste Schublade einfach nicht mehr zu. Und der Überblick fehlte mir über die klebrigen Bänder eh schon lange.
Wer sich an diesen Post erinnern kann, kennt vielleicht die Weinkisten-Regale an meiner Wand. Ja, die hängen da immer noch! Ein paar Bücher schwerer allerdings (neu seit Weihnachten, Geschenk von den besten Freundinnen: "Jamie unterwegs..." von Jamie Oliver und "HAPPY handmade HOME" von Elsie  Larson & Emma Chapman). 
Jedenfalls bietet sich es da fast an, die ganzen Klebebandrollen aufzuhängen! So geht's...

11. Dezember 2014

Das Café MAINHEIM in Nürnberg {Lieblingsplatz} und wie ich dem dunklen November getrotzt habe

Knick. Noch eine Halstablette. Mich hat es erwischt. Mein Immunsystem war den gesamten Oktober und November stark. Hat nicht gemault, wenn ich mal ohne Jacke außen war oder nach dem Training die Haare nicht geföhnt habe.
Und dann ganz heimlich, wenn du es am wenigsten erwartest, hat die Erkältung dich. Naja, jetzt verbringe ich meine Zeit eben zusammen mit einer großen Packung Taschentücher, Erkältungskapseln und Halstabletten. Jihaaaa!
Nun ja. Das rechtfertigt nicht, warum ich es schon fast 3 Wochen nicht mehr hierher geschafft habe. Da waren Studium, Freunde, Studium, Weihnachtsgeschenke, Studium und ein tolles Projekt am Start (darüber erfahrt ihr noch!). Die Bilder zu diesem Post sind schon Ewigkeiten fertig!

Vielleicht war ich im November auch nicht krank, weil ich an einem herbstlichen Sonntag in Gostenhof lecker frühstücken war? 

Mir es richtig schmecken hab' lassen?

7. Oktober 2014

London Day 71: Columbia Road - Flower Market, Lily Vanilli & Keeping House (mein Tipp für einen tollen Sonntag!)

Ach herrje... Vor fast 2 Wochen ging es weg aus London. Schon so lange her. Mein Leben hat sich wieder ruckartig verändert. Ich habe ganze 10 Tage gebraucht, um seit gestern endlich wieder sagen zu können, dass ich gesund und munter bin! Mein Körper und mein Kopf haben den Wechsel nicht so gut verkraftet. Die Erkältung wollte nicht ablassen und meine Laune war eher im Keller. Nicht mal der gute Apfelkuchen von Oma konnte mich so schnell aus dem Stimmungstief reißen.
Seit Montag bin ich also endlich GANZ angekommen. Und dafür habe ich jetzt gleich "Fernweh". Naja, vielleicht vermisse ich London auch einfach noch ziemlich :) 
Kein Wunder bei den tollen Dingen, die ich erleben durfte! Einen meiner schönsten Sonntage habe ich auf dem Columbia Flower Market mit Mareike verbracht. Es gibt sogar eine Webseite nur über die Columbia Road und Umgebung (weil es da soooo schön ist!): KLICK. Man muss aber wissen, dass die meisten Läden nur am Wochenende bzw. sogar nur sonntags geöffnet haben. 
Die ganze Columbia Road ist sonntags gefüllt mit Blumenständen, Pflanzenregalen und vielen schlendernden Leuten. Die kleinen Shops sind geöffnet, es gibt Musik, Kaffee und lachende Menschen. Rosen, Kakteen oder Sonnenblumen. Wenn ich mehr Ahnung von Pflanzen hätte, könnte ich noch unendlich weiter aufzählen... Alles ist bunt, duftend und herrlich leuchtend. Reicht als Beschreibung, oder? :)

13. September 2014

London Day 64: Brighton - Meer, Sonne und süße Lädchen

Wenn man in London ist, steht ein Tagesausflug nach Brighton unweigerlich auf der ToDo-Liste. Kein Entkommen. Man muss es ja wenigstens einmal gesehen haben!
Ich habe einen kleinen Ort erwartet. Aber Brighton ist nichts dergleichen. Mehr Großstadt als Örtchen... (siehe Wikipedia). Von London aus fährt man ca. 90min, um dorthin zu kommen. Kann man auch ganz günstig machen!
Über die Webseite Trainline findet man super Tickets, die hin und zurück 10 Pfund kosten. Das ist ja für London geschenkt! 
Wenn man angekommen ist, kann ich nur empfehlen, als erstes einmal zum Strand zu laufen. Da man das Meer schon von weitem sieht, ist es auch fast unmöglich, sich zu verlaufen!! Unten angekommen lässt es sich schön entlangschlendern. Es gibt Liegestühle, Karussells, ein Riesenrad, Gaukler, Künstler und viele Touristen. Aber man sollte sich ja auch mal als Touri fühlen dürfen. Dann einmal auf den famosen Brighton-Pier! Wie ein Jahrmarkt: Man kann verschiedenste Glücksspiele machen, Popcorn kaufen, Achterbahn oder Autoscooter fahren, es bimmelt überall, Menschen und Kinder lachen und schreien. Das ganze gepaart mit Meeresblick ist wenigstens einzigartig!
Am Strand noch Fish&Chips holen oder das obligatorische "Meal-Deal"-Sandwich auspacken - schon hat man eine entspannte Essenspause. Die Brise rauscht sanft durch die Haare und Möven picken einem fast die Brösel aus der Hand.

9. September 2014

London Day 63: Borough Market & warum Essen einfach schön ist

Es ist mitten in der Nacht. Die Uhr zeigt 01:20. Mal wieder wird meine Schlafenszeit nicht gerade lange ausfallen! Aber London lebt. Und ich mittendrin. Auch wenn ich diese Woche nur einen freien Tag hatte, genieße ich jede freie Minute. So wenig Zeit habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr online verbracht, obwohl ich hier ja sogar WLAN und PC habe! Aber meine Freizeit ist verplant: Märkte, Cafés, Clubs, Pubs, Parks...
So ist es auch kein Wunder, dass sich immer mehr spannende Bilder in meinem London-Sammelordner auf dem Laptop sammeln. Ich habe noch viel zu berichten und hänge voll hinterher! Auf dem wunderschönen Borough Market war ich ja vor 10 Tagen...
Die liebe Mareike habe ich hier in London auch kennengelernt. Sie kannte meinen Blog schon, bevor wir uns in London zufälligerweise persönlich kennengelernt haben! War ein großes Kompliment für FAIBLE! :) Weil wir uns gleich so gut verstanden haben, sind wir nach dem Besuch im Museum of Brands auf dem Borough Market zusammen gelandet.

23. August 2014

London Day 50: Bricklane Market (& cute cafés) in Shoreditch

Zuhause. Ja, langsam ist meine Wohnung hier in London mein Zuhause geworden. Fühlt sich entspannend an. Heute habe ich mich auch riesig gefreut, meine Gastmutter und ihre Tochter Rose wieder hier zu haben. Die beiden waren für ein paar Tage im Urlaub. Schon komisch, wie schnell man sich an etwas gewöhnt! Jetzt bin ich ja erst knappe 7 Wochen hier!
Ich ernte mittlerweile schon die Tomaten im Garten, grüße die Nachbarn und kenne den Obstverkäufer an der Ecke. Bin Bibliotheksmitglied, habe Freunde hier und bin stolzer 1-Monats-Travelcardbesitzer (das muss ja von Langzeit zeugen...). Ich weiß, wann die Busse fahren, und habe nen Überblick über das Tubesystem, meine Zimmerwände sind mit Fotos und Postkarten tapeziert.
Eine der schönsten Sachen, die man sonntags machen kann, ist den Tag auf dem Bricklane Market zu verbringen. Fast die ganze Bricklane (also die Straße) ist mit Ständen gefüllt, an denen man Essen, Kleinkram und Kleidung kaufen kann. Es gibt Burger, Thaipfannen und Eiscreme neben selbstgenähter Kleidung und Schallplatten. Außerdem sind von der Bricklane aus noch zahlreiche Hinterhöfe und Hallen zu erreichen, die mit tollen Marktständen, Vintageläden oder Cafés punkten.  
Auf dem Bricklane Market war ich jetzt schon drei Mal. Und man kann da definitiv noch öfter hin! Essen wird es immer genug Ausgefallenes geben :) Und Kleidung auch ganz viel.
Wenn man wie ich so gerne Kaffee trinkt und auf kleine Coffeeshops steht, sollte man sich definitiv mal in einem der zahlreichen Cafés für einen Flat White oder Tea niederlassen. Empfehlenswert ist das Kahaila in der Bricklane direkt, das Vintage Bean Café oder The Antishop. In allen gibt es tollen Kaffee und unglaublich toll aussehende Kuchen (plus tolle Sessel, Bilder oder Bücher!).
Hier seht ihr meist Bilder von Kahaila, von den anderen beiden habe ich keine bzw. weniger gemacht...

6. August 2014

London Day 35: Broadway Market in Hackney (& lots of yummy cakes or wraps) + wie DU mir helfen kannst (Roombeez Blogger Workshop)

Wer mich gut kennt, weiß, dass ich Essen liebe. Und schöne, bunte Farben. Und natürlich gute Stimmung.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich hier in London versuche, jeden schönen Markt aufzustöbern. Zu Schlendern, zu Gucken, zu Fotografieren. Der Broadway Market war nicht der einzige, den ich letztes Wochenende besucht habe. Dazu aber wann anders mehr. Jetzt zuerst nach Hackney...
Den Broadway Market gibt es schon ca. seit 1900. Man findet Cafés, Restaurants, handgemachte Kleidung, Delikatessen oder tolles Gebäck. Ziemlich viele regionale Bäckereien oder Läden sind mit einem Stand dort vertreten. Übrigens auch mein Lieblingscafé "Violet"!
Blumenstände, Obstkisten und leckere Burger - alles, was frisch und bunt ist, kann hier gefunden werden! Der Broadway Market (HIER zur Webseite) öffnet jeden Samstag von 9 bis 17Uhr seine "Türen" und befindet sich (wer hätte es gedacht) in der Straße namens "Broadway Market".

Wie gesagt, viele Bilder! Genießt sie! :)


Nun zu einer gaaanz anderen Sache... Ich wurde gefragt, ob ich am Roombeez Blogger Workshop in Hamburg teilnehmen möchte! Roombeez ist ein Blog, der sich mit Einrichtungs- und Lifestyletipps befasst - powered by Otto.
Und nun wird ausgerechnet von Roombeez ein Blogger-Workshop im September in Hamburg angeboten. Außerdem eine Gastbloggerschaft!
Um nach Hamburg fahren zu dürfen, brauche ich DEINE Stimme!

 

Bitte helfe FAIBLE, an dem Workshop teilzunehmen und DICH als Leser repräsentieren zu dürfen!

DU kannst alle 24h erneut abstimmen - also nie oft genug! ;)

 

Durch DEIN Voting kannst DU außerdem einen von 10×50€ OTTO-Einkaufsgutscheinen gewinnen!

(Wenn das nicht gut klingt!)

Vielen Dank für DEINE Stimme!  





Als treuer Leser bist DU auch herzlich dazu eingeladen, DEINE eigenen Leser oder Freunde zur Mithilfe für FAIBLE zu motivieren!
Auf Facebook kannst du DIESEN Beitrag gerne teilen (juhu!) oder einfach meinen Blog auf der Votingseite durch diesen Code verlinken:






Jetzt noch mehr vom Broadway Market....

25. Juli 2014

London Day 27 - Clubbing @ Breakfast Club + Windowshopping in Camden Passage

Ohjeohje! 

NEUIGKEITEN! 

Mein letzter Beitrag war vor 17 Tagen! Es ist viel passiert!
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Wer mir auf Instagram folgt, hat gesehen, dass ich gestern bei KAMPS in London den ultimativen Brezentest gemacht habe. 
Warum? Weil ich Mittagspause hatte! Und ich seit nun schon über 2 Wochen in einem der beiden Londoner Stores der deutschen Bäckerskette arbeite. Ja, richtig gelesen! Ich habe einen Job gefunden! Deswegen war es in den letzten Wochen hier auch eher still ;)
Wer also zufällig in London ist, darf gerne mal bei High Street Kensington vorbeischauen. Ich verkaufe dann gerne ein Franzbrötchen, eine Breze oder Eggbroetchen (mein Lieblingswort). Ach ja, hier gibt es auch so Sachen wie "German Hotdog". Das soll eine Laugenstange mit "Vienna Sausage" sein. Habe ich in Deutschland noch nie gesehen. Egal, hauptsache "real german" und die Engländer fahren drauf ab. Den Carrot Cake neben dem Streuselkuchen zu sehen, ist auch gut :) 
Aber die Arbeit macht sehr viel Spaß, die Kollegen sind nett und ich bin gerne dort!  Eine Geschichte will hier nicht weiter aufrollen, aber sie war definitiv nicht so schön. Reicht, wenn ihr wisst, dass auch alles, was toll ist, hier echt Nerven kostet und ich manchmal auch die böse Seiten meines Aufenthaltes kennenlerne. Aber all dies ist eine Lebenserfahrung mehr!
Heute war jedoch ein super Tag! Morgens habe ich mich mit N. getroffen. Ich habe sie hier kennengelernt und sehr schnell ins herz geschlossen. Denn sie ist die einzige, die ich hier kenne, die wie ich nach dem Abi nach London "NUR" zum Arbeiten gekommen ist. Sie jedoch ist schon fast ein Jahr hier und hat schon Einiges durchgemacht.
Die Camden Passage war heute unser Ziel. Ich habe hier ja schon einmal davon berichtet: LONDON 2013. Viele Bilder hier stammen aus der Passage, auch einige tolle Trödelstände finden sich hier. Ich habe natürlich zugeschlagen und vier antike, geile Mini-Gugelförmchen aus Blech gebunkert. Der Breakfast Club wurde dann zu unserem delikaten Ziel. Jeder lobt das Essen dort! Also nichts, wie rein...

5. Juli 2014

London Day 3 - Cinnamon Buns were stolen! Bakery "Violet" is missing some sweet goods

Naja. Fast. Fast hätte ich den ganzen Laden geplündert. Ist ja auch nicht einfach, zu widerstehen, wenn man von Cinnamon Buns, herrlichen Cupcakes und saftigen Brownies angelächelt wird. Aber bezahlt habe ich meine Zimtschnecke und meinen Iced Coffee natürlich trotzdem :)
Heute ist schon Freitag. Jetzt bin ich schon fast 6 Tage hier und berichte ich von meinem dritten. Ich hoffe, ihr verzeiht mir den 3-Tages-Verzug. Wie schnell die Zeit vergeht... Obwohl es mir vorkommt, als würde ich hier schon 2 Monate leben. Bis auf mein teilweise mickriges Englisch natürlich. 
Also am dritten Tag (Mittwoch) war ich in einem der herrlichsten Cafés überhaupt. Sie suchen nach einem Barista und somit habe ich auch dort meinen CV abgeliefert. (Eine Antwort erhalte ich erst am Ende der Woche, falls das interessiert).
"Violet Cakes" ist wohl genau die Sorte von Coffeeshops, auf die auch ihr lieben FAIBLE-Leser abfahren würdet. Die Besitzerin Claire hat anfangs nur auf dem Markt selbstgebackene Cupcakes und Kuchen verkauft, bis sie sich ihren Traum verwirklicht hat. Außerdem ist sie Foodstylistin und hat bereits mehrere Bücher rausgebracht. Also entschuldigt, dass meine Bilder hier nicht annähernd so gut aussehen wie auf ihrer Webseite!!
Als ich den Laden/ das Café/ die Bäckerei betreten habe, war innen eine wunderbare Atmosphäre aus Teig-knetenden Mädels, summenden Mädels, kochenden Mädels. Man muss wissen, dass die gesamte Bakery nur aus einem Raum besteht. Also Küche, Bar und Café in einem. 
Was in London so positiv auffällt, ist, dass man auch als kleines 18-jähriges "Kücken" sehr freundlich und nett behandelt wird. Ich hatte jetzt schon mehrere Gespräche in Cafés bezüglich meiner Jobsuche und habe mich nie von oben herab behandelt gefühlt. Heute hat mich in Soho eine "Waitress" sogar umarmt, weil ich nicht genommen wurde. Die war ziemlich süß :)

19. Mai 2014

Sandybel - die herrlich niedliche Cakepop-Schmiede {Lieblingsplatz}

Ja, ich lebe noch. Vielleicht schlafe ich in letzter Zeit ein bisschen mehr, aber das ist auch mal drin. Die Abi-Phase neigt sich langsam sogar eher dem Ende zu: Morgen habe ich noch meine Colloquiums-Prüfung in Witschaft und Recht, nächsten Montag folgt noch Bio, aber dann ist alles vorbei. Puuuu...
Abitur - eigentlich ist es gar nicht so schlimm. Wir haben es uns alle sehr viel schlimmer vorgestellt. Aber tatsächlich ist mir jeden Tag so langweilig wie schon lange nicht mehr. Eine Prüfung pro Woche und ansonsten nichts. Ich schlafe fast jeden Tag bis 10 oder 11 Uhr, frühstücke bis zur Mittagszeit und schaue dann, was ich aus dem Tag mache. Da wird man glaube ich nach den zwölf Jahren Schule ziemlich faul. Ich kann schon verstehen, dass manche danach weder auf Studieren noch auf Arbeiten Lust haben. Aber so bin ich trotzdem einfach nicht. Letzte Woche hatte ich kurzfristig abends den abstrusen Gedanken, jetzt für 4 Wochen noch in einem Café zu jobben. Mir ist da einfach die Decke auf den Kopf gefallen. Ich muss raus und etwas erleben! 
Aber meine Mutter hat mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Und so verbringe ich jeden Tag mit Keksen, Joggen, Lernen, meinen London-Trip zu planen und einige Klamotten an meiner Schneiderpuppe abzulichten. Ich habe jetzt einen Kleiderkreisel-Account und werde bald mit meinen "Stoffteilen" online gehen.
Apropos London: Mein Flug ist gebucht, eine Wohnung habe ich schon, ich habe sooo viele wunderbare Ideen und bin voller Vorfreude. Es ist eine lange Zeit, die ich von daheim weg sein werde. Eine gefühlte Ewigkeit, aber ich glaube, sie wird mir viel bringen. Haaaach....
So schwelge ich dahin, träume jeden Tag und male mir die Zukunft aus. Umso mehr freue ich mich dann natürlich, nach einer anstrengenden Prüfung wie letzten Dienstag (Mathe-Abi), mal abschalten zu können. Also habe ich mir Olympia geschnappt und die Stadt unsicher gemacht. Besser gesagt, es wurde damenhaft geschlemmt....
Was kommt heraus, wenn zwei Frauen aus dem Marketingbereich träumen und Pläne schmieden? Wenn sie ihr Hobby zum Beruf machen?
Eine wunderhübsche Cakepop-Schmiede in der Fürther Innenstadt und zwei rosa Beach-Cruiser, die mit den bunten Kuchen-Kugeln bepackt sind. Man trifft die beiden rasenden Kuchenfeen auf Stadtfesten und Veranstaltungen in tollen Kleidern, auf welchen die süßen Leckereien auf zwei Rädern unterwegs sind. Die Farbgestaltung, das Logo und der kleine Laden sind in pastellfarben und im 50s-Style gestaltet.

29. März 2014

Saftige Dampfnudeln aus fluffigem Hefeteig {Rezepte aus Großmutters Zeiten} - und noch mehr Leckereien von euch! Mach mit!

Die Woche neigt sich dem Ende zu, bei mir stehen endlich nur noch zwei Klausuren an. Die schaffe ich auch noch. Noch zwei Wochen und dann beginnt der Ernst des Lebens! Gottseidank habe ich punktemäßig mein Abitur schon in der Tasche (jippieheyaiii!) und es ist nur noch ein Drittel der maximalen Punktzahl in den Abiprüfungen zu holen. Puuuuuuhhhh...
Könnt ihr euch noch an den Zwetschgenkuchen im Herbst erinnern? Das Rezept stammte aus dem "Praktische[n] Kochbuch" von Henriette Davidis, das 1907 erschien. Beim Zwetschgenkuchen hatte ich euch aufgefordert, bei meinem Projekt "Rezepte aus Großmutters Zeiten" mitzumachen. Jana von Martha's hat einen wunderbaren Apfelkuchen gezaubert, bei Lulu von Cook-Bake-Book wurde Honigkuchen gebacken und Nina von Feinbäckerin hat das Mandelbrot ihrer Urgroßmutter ausgetestet. Weiter unten könnt ihr die Backwerke von den dreien bewundern!
Auch bei mir wurde eines der über hundert Jahre alten Rezepte nachgemacht: Wunderbar fluffige Dampfnudeln aus dem Ofen. Wenn ich nur an den saftigen Hefeteig zurückdenke...
Die Hefeklöße wurden zwar schon vor zwei Wochen gebacken und sind somit auch schon alle verputzt, aber irgendwann muss man ja den Post dazu schreiben :) Und dieses Wochenende habe ich ein bisschen Zeit!

Es scheint heute so schön die Sonne, dass es mich heute nachmittag wohl an die frische Luft treibt... Ehhm, wahrscheinlich mit Ethologie und Block und Stifen. Naja, immerhin etwas. Wollen wir nicht undankbar sein!

Und noch etwas muss ich gleich loswerden: Ich mag die Sommerzeit! Und ja, ich finde es auch nervig, die Uhren alle umzustellen und eine Stunde weniger zu haben. Aber mal ganz ehrlich: Findet ihr es im Sommer nicht auch wunderbar, wenn man abends lange grillen kann, lange im Kleid rumhüpfen kann und es morgens nicht gleich schon so schnell heiß ist? Morgens habe ich von der Helligkeit eh noch nichts. Was meint ihr denn dazu??
Wie findet ihr die Bilder dieses Mal? Mein Bruder meinte, das wirke unrealistisch, weil es wie im Fotostudio aussehe. Und wer würde schließlich im Fotostudio backen?? Ich weiß nur nicht so recht, ob ich das jetzt gut oder schlecht finden soll :)

Für alle Dampfnudel-Hungrigen: Nach dem Klick gibt es das Rezept!

7. Februar 2014

Topfenwaffeln – eine Köstlichkeit mit Quark

Kommt ein Frosch zu einem österreichischen Bäcker. Was sagt er? - Topfen. 
Hahahaha. Das ist so ein lahmer Witz, dass er schon wieder lustig ist. Als mir dieser erzählt worden ist, habe ich den Erzähler erst mal total doof angeschaut und auf den Witz gewartet. Pfff… 
Topfenstrudel, Käsekuchen, Quarktasche – irgendwie ja doch alles mit der gleichen hellen Creme gefüllt. Bei mir heißt das Quark. Wusstet ihr, dass man in Berlin Weißkäse dazu sagt? Daher der Name Käsekuchen. Als Kind habe ich mich immer gewundert, wo da der Käse im Kuchen ist. Hihi.
Hier in Österreich (ich schreibe dies am Kachelofen im Skiurlaub) gibt es nur Topfen, deswegen heißt die Leckerei heute „Topfen-Waffeln“.
(Anbei: Diesen Post habe ich schon vor einem Monat geschrieben ;))
Die Waffeln eignen sich natürlich auch super als Valentinstagsfrühstück! Besonders in Herzform sind sie hübsch anzusehen ❤
Am 1. Januar (wir wollen ja bloggermäßig ins neue Jahr starten) habe ich zum Frühstück Waffeln gebacken. Schnell die Kanne mit der frischen Milch vom Bauernhof nebenan geholt, Eier und Butter bereit gestellt und losgelegt. Der Rest des Hauses ist dann um die Mittagszeit - vom Duft geweckt - aus dem warmen Bett gekrabbelt.
Seit Weihnachten besitze ich eine (sooo megacoole!) Platte und bin total verknallt. Mein Papa, der mir diese „Fotografie-Utensilie“ unter den Christbaum gelegt hat, meinte gleich, da kann man Wasser drauf tupfen, dann wird das Holz dunkler. Er hat sich das alles schon ganz genau vorgestellt, damit er meinen Blogger-Ansprüchen gerecht wird :).
So habe ich auch schön gleich mal eine Sauerei veranstaltet und Puderzucker und Wasser wild auf dem „Breedl“ verteilt. Das hat Spaß gemacht, Kann ich euch sagen! An dem Tag schien glücklicherweise die Sonne, der Himmel war klar und es sind endlich mal wieder helle, freundliche Bilder entstanden.
Ihr wartet auf das Rezept, stimmt’s? Euer Wunsch sei mir Befehl :D

16. Dezember 2013

Ein *Weihnachtsbaum*, der Herzen höher schlagen lässt {a DIY for your walls}

Ein sattes Grün, duftende Tannennadeln und rote Kugeln - so sieht der perfekte Weihnachtsbaum aus. Nur was ist, wenn dafür kein Platz, keine Zeit, keine Lust besteht? Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Traditionell die Tanne und bei fast jedermann an Heiligabend gerne gesehen. Die ganz ausgefallenen gibt es ja trotzdem: Pinke Plastikbäumchen, blau blinkende Exemplare oder sogar ein von der Decke hängender Baum. Jedem das Seine...
Bei mir ist es Ritual, mit der Familie am 23. Dezember eine schöne, dichte Tanne zu schmücken. Dabei dudelt im Hintergrund Weihnachtsmusik, es wird Sekt getrunken und gemeinsam besinnlich der Baum dekoriert. Für mich ist dieser Abend einer der schönsten der Weihnachtszeit. Nach dem ganzen Trubel kommt bei mir da erst Stimmung auf.
Dieser jetzt so toll beschriebene Tannenbaum steht bei uns aber erst ab 23. Dezember. Zuvor gibt es in meinem Zimmer (HIER ein kleiner Einblick) nur weiße Wände, viele Geschenkvorbereitungen und allenfalls ein paar Nüsse. Das war's dann mit Weihnachtsdeko. 
Rote Rentiere, blinkende Santas oder glitzernde Kerzen? Ist mir meist viel zu kitschig. Wer meine Zimmereinrichtung kennt, weiß, dass alles recht schlicht und hell gehalten ist. Weniger ist mehr - so wird alles Überflüssige einfach im großen Schrank verbarrikadiert. Zudem habe ich auch nicht allzu viel Platz. Aber was nun mit Weihnachtsdeko?
Lange überlegte ich hin und her, stöberte durch Magazine und Bastelshops, bis sich in meinem Kopf immer mehr eine Idee zusammenspann. Schwarzer Fotokarton, Styroporkugeln und Schmuckdraht? Was man damit wohl anstellen kann?

2. Dezember 2013

Bloggerwochenende bei Sarah & wie meine PAMK-Leckereien entstanden sind....

10 Tage ist es jetzt schon her, als ich abends mit einem gefühlten 50kg Koffer am Busbahnhof in Nürnberg stand. Wo es hinging? Nach Chemnitz. Zur lieben Sarah von Twenty-Second of May. Das erste Mal gesehen haben wir uns ja schon im Frühjahr, als sie mit nach Nürnberg kam und wir einen tollen gemeinsamen Tag verbracht haben (hier). Da haben Sarah und ihr Freund mich eingeladen, sie in ihrer neuen Wohnung besuchen zu kommen. Gesagt, getan. 
Gefahren bin ich mit Flixbus - das Unternehmen hat mich im Sommer schon mit nem 1€-Ticket nach Berlin beglückt und so wurde es wieder gewählt. Während meiner Busfahrt nach Chemnitz waren Sarah und ihr Freund noch beim Möbelschweden und so wurde ich mitsamt Koffer gleich eingeladen. Perfekt!
Warum mein Koffer so schwer war? Sarah und ich haben das Wochenende auch damit verbracht, die Leckereien für Post aus meiner Küche zu kredenzen. Lasst uns froh und lecker sein! Deshalb war das Köfferlein angefüllt mit Rezeptebüchern, Glasfläschchen, Marmeladengläsern, Bastel-Krimskrams und dem zu verschickenden Päckchen.
Nachdem wir bei ihnen zuhause angekommen sind, habe ich ihre Wohnung inspiziert und bewundert. Wir saßen danach noch ewig lange zusammen, haben gequatscht und all das nachgeholt, was wir uns seit Juni zu erzählen hatten. Bücher wurden durchgeblättert (waaas, du hast das Buch von Fräulein Klein, gib mal her!) und meine (megamässig riesige) Schlafgelegenheit in Form einer sich selbst aufblasenden Luftmatratze wurde vorbereitet. Da es schon spät war (ich bin erst um halb 10 in Chemnitz angekommen), haben wir dann auch gar nicht mehr soo viel Zeit gehabt, bis uns die Äuglein zugefallen wären. 

Samstag war großer Backtag. Morgens hat Sarah für uns den Tisch liebevoll gedeckt und dann ging es zum Einkaufen. Eine ewig lange Liste wurde geschrieben und deshalb war es auch kein Wunder, dass ich die frische Hefe für den Stollen vergessen habe. Pffff... Es ging also gleich in zwei Supermärkte.