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12. Juli 2015

Die AEG Taste Academy: Culinary Trends
- das Kochevent mit Christian Mittermeier
{FAIBLE on Tour}

Kennst du Kimchi? Nein? - Kannte ich bis vor Kurzem auch nicht! 
Mit dieser Frage begann die Einladung zur AEG Taste Academy*, die gestern Abend stattfand. Neben den beiden Foodbloggern Sibel von "Insane in the Kitchen" und Irina von "Lecker macht Laune" wurde auch FAIBLE zu diesem Event eingeladen! (ihr glaubt ja gar nicht, wie ich im Dreieck gehüpft bin vor Freude...)
Culinary Trends - Kulinarische Trends: Was genau ist damit gemeint? Ich dachte dabei zuerst an Zutaten wie z.B. Chiasamen oder Quinoa. Getreide wie Quinoa würde ich als Trend ansehen (langfristig), während ich bei Chiasamen eher auf Hype tippe (kurzfristig). Aber das kennen wir ja alle mittlerweile schon :). Doch nicht nur Kimchi erreichte meine grauen Zellen - auch weiß ich seit gestern, was Musmehl, Weißlacker oder Txogitxu ist. 
 

Was kann man mit Altbekanntem kombinieren, was schmeckt gut zusammen?

 

Der normale Bürger macht das so wie ich: Brie mit Cranberries schmeckt gut. Dann müssten Kirschen und Brie ja auch passen. (so entsteht dann Flammkuchen mit Brie, Bacon & Kirschchutney
Doch die Profis haben sogar eine Software, in welche sie die Daten von Lebensmitteln  einspeisen und dann aufgrund von Schlüsselaromen neue Kombinationen probieren können. Ein Event dreht sich genau darum: Flavour Pairing. Bei einem anderen wird von Nose to Tail alles vom Tier verwendet, um eine Geschmacksexplosion zu erreichen. Und das dritte Kochevent thematisiert die Culinary Trends unserer Zeit. Über die Links kann man sich auch gleich die Teilnahme an einem der Events sichern und Tickets kaufen. Hamburg, Köln, Offenbach, Speyer, Nürnberg, Reichenbach und München - in all diesen Städten findet ihr die Taste Academy von AEG.
Begonnen wurde der Abend mit leckeren Häppchen vom Steckerlfisch und Secco des Weinberges von Koch Christian Mittermeier. Der heißt witzigerweise "HASI" (also der Secco), da der Firmenname Tauberhase ist. Kein Hase, der taub ist. Sondern Zutaten, die aus dem Taubertal kommen! Denn Christian Mittermeier stammt aus Rothenburg ob der Tauber, genauso wie seine herrlichen Weine oder der leckere Mostrich.

6. Juli 2015

Das Hauptgericht: Flammkuchen mit Kirschchutney, Brie und Bacon
{aller guten Dinge sind drei}

Während ich das schreibe, sitze ich wieder im Bus. Dieses Mal jedoch in die andere Richtung: Von Berlin nach Nürnberg. Zuhause auf meinem Rechner warten Bilder von letzter Woche. Mit dunkelrotem Kirschchutney, leuchtenden Früchten und glänzendem Brie. Jedes Mal, wenn ich mir die Bilder wieder ansehe, bekomme ich schlagartig Hunger. Auf Flammkuchen mit Bacon, Brie und dem süß-sauren Chutney.
Flammkuchen ist ja schon eine praktische Sache. Kann man easy-peasy zuhause in ein paar Minuten zubereiten und dann als Dinner auftischen oder zum Picknick mitnehmen. Klappt auch in einem vollen Hörsaal an der Uni, um deine Sitznachbarn neidisch zu machen. Ich mache meinen Flammkuchen ja immer mit fertigen Tortillas. Die sind vorgebacken und schmecken mit Sour Cream und Käse einfach herrlich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Aber wie komme ich eigentlich auf die Kreation mit Kirschchutney?
Einige von euch haben sich bestimmt schon beim Lesen der Überschrift gewundert, wieso da "aller guten Dinge sind drei" steht. Vorspeise, Hauptgericht, Dessert. 1, 2, 3. Ronja, Antonia, Laura. Denn wir drei haben ein Projekt gestartet, bei dem es darum geht, eine Zutat engegen aller Regeln in drei Gänge zu integrieren. Ronja von "Vanille-und-Honig" hat gestern für euch mit der Vorspeise angefangen. Bei ihr gab es "Kirsch-Rucola-Salat mit gegrilltem Ziegenkäse". Bei mir gibt es heute den Hauptgang und bei Laura von "Himbeermarmelade" erscheint morgen der süße Abschluss.
Hier kommen die Rezepte...

20. Juni 2015

Brombeer-Zitronen-Cakepops {leckerschmecker} - frisch & fruchtig für Gartenparties, Picknicks und Sommersausen!

Morgen ist es soweit: Sommersonnenwende. Wenn ich an den längste Tag des Jahres denke, kommt mir lauwarmes Stockbrot, Lagerfeuer und prickelnder Prosecco in den Sinn. Bunte Lampions in den Bäumen, leichter Wind in den Haaren. Sommerkleidchen und Sandalen. Möven, die in der Ferne kreischen. Wenn ich an Sommer denke, denke ich an das warme, wohlige Gefühl im Bauch. Unendliche Zufriedenheit, während man im warmen Sand sitzt und den Sonnenuntergang anschaut.
Ich glaube, jeder verbindet etwas Anderes mit Sommer. Für mich sind besonders die Sommerabende sehr schön. (Deswegen bin ich auch totaler Fan der Sommerzeit!). Ortsmäßig kann ich gar nicht sagen, wo ich den Sommer am Liebsten verbringe. Es ist toll, nachts am Strand entlang zu laufen. Die Möven und die Wellen zu hören. Es ist unbeschreiblich, in den Bergen am Waldrand zu sitzen und Sternschnuppen zu beobachten. Die Grillen im hohen Gras zirpen zu hören.  Aber es ist auch befreiend, nachts eine Großstadt von oben zu sehen. Mit Freunden bei Cocktails und Eiscreme zu quatschen und später mit dem Fahrrad durch die laue Sommernacht zu fahren.
Für genau solche Abende mit Freunden, Familie oder ganz alleine eignen sich diese frischen Brombeer-Zitronen-Cakepops perfekt. Lieblingszitronenkuchen nun als Kugel am Stiel - mit Biss in die Beere noch optimiert :)

31. Mai 2015

Gegrillter Lachs mit Couscous & grünem Spargel {leckerschmecker} und wieso Küchenschränke immer so unglaublich klein sind

Sagt mal, wer von euch hat einen Dampfgarer zuhause? So ein tolles Ding, das in den Fernsehsendungen wie "Grill den ..." heute Abend verwendet wird. Das verspricht, ohne Anstrengung das Abendmahl perfekt gegart auf den Tisch zu bringen.
Letztens hatte ich die geniale Idee, mir auch so ein Teil zuzulegen. Von WMF gibt es ja da echt ganz schöne. Nur habe ich weder eine eigene Wohnung, noch eine eigene Küche, noch einen eigenen Küchenschrank. Was dazu führt, dass ich das Monstrum in meinem Kleiderschrank hätte unterbringen müssen. Denn unsere Küchenschränke sind zum Platzen voll. 
Wenn man mal wieder etwas von Hinten hervorkramen muss (das muss doch da noch irgendwo sein!), kommen manchmal erstaunliche Dinge zum Vorschein. Denn ungefähr alle 5 Jahre gibt es ein neues Küchenteil, das man UNBEDINGT braucht. Folglich sammeln sich Entsafter, Sandwichtoaster, Waffeleisen, Spargeltopf (den man ja wirklich braucht!), drölf Backformen und -förmchen, Pizzableche, fünfhunderttausend Ausstechförmchen, Eisportionierer, Lebkuchenformer, Tupperware und Faketupperware in allen Farben, Formen und Größen, Brotschneidemaschine (wobei ich unsere letztens zerstört habe), Eierkocher, automatische Kräutermühle, Knoblauchpresse, automatische Käsereibe, Milchaufschäumer, zig überlebenswichtige Wasserflaschen, ... und das ist bestimmt noch nicht alles. Und eigentlich kann man gut ohne den Großteil der oben genannten Dinge leben (bestes Beispiel ist die fehlende Brotschneidemaschine).
Wozu also einen Dampfgarer? Wir haben ja schon drölf Auflaufformen und 10 Töpfe, außerdem einen Schnellkochtopf. Aber "koch"-verückt findet man all sowas echt super. Jaaa, man braucht es zwar nicht, aber so eine Donutbackform oder ein Spätzlehobel sind schon praktisch! Oder ein Apfelschäler oder eine Getreidemühle! Wer sich noch mehr austoben möchte, dem empfehle ich DIESE* Seite.
Nun ja, vom Dampfgarer bin ich abgekommen und habe meine Liebe zur Grillpfanne entdeckt. Wir haben zwar einen richtig guten Grill im Garten (und einen Grillmeister, der meinte, wozu in aller Welt ich eine Grillpfanne bräuchte...), aber wie gesagt - so eine Grillpfanne ist schon was Schönes.

4. Mai 2015

Muttertagsfrühstück mit ganz viel Liebe oder doch nur alles Käse? Ein Rezept für den besten Käsekuchen überhaupt...

Im Käsekuchen meiner Kindheitsträume sind ganz viele Rosinen drin. Der Rand ist knusprig und schmeckt nach Butter. Die Quarkcréme ist ein bisschen bröselig, aber trotzdem cremig auf der Zunge. Wisst ihr, was ich meine? Nicht ganz so cremig wie American Cheesecake (der ja mit fetterem Frisch*käse* gemacht wird), aber nicht ganz so trocken wie Magerquark (quaaaak. *räusper*). Als Erwachsene und Selbst-Backende gehört für mich außerdem der Geschmack nach Vanille und ein bisschen Zitrone dazu.
Ihr denkt euch wahrscheinlich: So ein Käse. Ist doch alles Quark, was sie da erzählt. Ist doch nur ein einfacher Kuchen!Ja, bodenständig sollte der perfekte Käsekuchen schon sein. Nicht zu viel "plemplem" und einfach zu machen. Soll ja hier keine Pâtisserie-Schulung werden.
Also genau so einen bodenständigen Käsekuchen gibt es zum Muttertag für die Mami. Beziehungsweise seht ihr hier schon die Fotos, was darauf schließen lässt, dass ich den Muttertag eigenhändig vorverlegt habe. Denn am 10. Mai (Muttertag) bin ich in Hamburg (juhu!) und meine Mami muss sich mit meinem Brüderlein zurechtfinden.

13. Oktober 2014

Ab in die Küche: Mein neues Spielzeug von Philips und fruchtige Süßkartoffel-Fries mit Sesam-Hähnchen

Kaum zurück aus London hat es mich natürlich in die Küche verschlagen. An meinem zweiten Tag daheim wurde gleich einmal gebacken. Und 5 Tage später für die Familie gekocht. Denn: Noch während ich in London war, habe ich mir ein neues Spielzeug bei Neckermann bestellt. Eine Küchenmaschine von Philips (genau diese)*. War gerade reduziert; und außerdem war meine Vorfreunde so groß, wieder zu kochen, dass ich für jegliche Art von Inspiration anfällig war. Eine Freundin hatte mich ja in London für 5 Tage besucht und sie schwärmt mir immer von ihrer neuen KitchenAid vor. Haaach. Nur ein bisschen teuer für ein Mädel in meinem Alter.
In London hatten sie in den meisten Bäckereien auch eine KitchenAid rumstehen bzw. haben damit gearbeitet. Bei Violet Cakes hatten sie eine monströs große und bestimmt schon 50 Jahre alte KitchenAid in Aktion. Boah, bin ich da neidisch geworden! (noch dazu war sie pastell-blau und vintage O.o).
Meine Philips Küchenmaschine ist da schon etwas anderes. Sie hat keine Rührbesen oder Knethaken. Aber ich habe mittlerweile schon Brownies damit gebacken, den Teig für einen Victoria Sponge Cake geknetet (mein Tipp: Primrose Bakery Book) und auch Scones damit gemacht (aus dem Buch von Lily Vanilli). Mit der Küchenmaschine ist so mega viel möglich!

31. Mai 2014

Unglaublich saftig und schokoladig lecker: Die SCHOKO-TRÜFFEL-TORTE nach Peggy Porschen

Abitur, du bist mein!

Ich habe es geschafft. Monatelanges Arbeiten, wochenlanges Bangen und jahrelanges Warten: Es ist vollbracht! 
Auch kann ich mich nicht beschweren: Die Leistungen, die ich erreichen wollte, habe ich mehr als übertroffen. Bei meinem Excel-Programm, einem Notenrechner, haben heute alle Kästchen grün geleuchtet, als ich meine Abinoten endlich eintippen konnte. Gestern wurden feierlich die Ergebnisse verkündet! Bis zur Zeugnisübergabe müssen wir uns aber noch ein wenig gedulden - die ist erst am 27. Juni. 
Gestern abend wurde dann mit Blaubeer-Mochjito angestoßen und dazu Schokokuchen, S'Mores und von mir gebackene Cake-Pops am Lagerfeuer verdrückt. So lässt es sich leben!
Ihr bekommt heute die Bilder von einer suuuper, mega genialen Schoko-Trüffeltorte vorgesetzt. Ich habe dieses Prachtstück für die Konfirmation von meinem Bruder gebacken - er liebt diese schokoladige Köstlichkeit! 
Naja, die Konfirmation war am Palmsonntag, also schon wieder ein bisschen länger her. Aber sieht man das etwa den Bildern an? Also schwuppsdiwupps präsentiere ich euch das Rezept eben erst jetzt :) 
Dank Spürsinn24* habe ich jetzt eine wunderschöne weiße Tortenplatte und eine passende Glashaube. Da sieht die Kalorienbombe einfach erst richtig gut aus! Und so staunen auch die Gäste, wenn so ein Prachtstück bzw. mehrere Prachtstückchen am Tisch stehen! Hier im Hintergrund seht ihr auch noch eine Apfeltarte. Diese habe ich nach meinem Rezept von HIER gemacht.
Was ich allerdings noch ein wenig üben sollte, ist das Handling der Buttercreme im Spritzbeutel. Das sieht leider noch etwas ungeschickt aus. Wobei das natürlich keine geschmacklichen Einbußen mit sich bringt!

29. März 2014

Saftige Dampfnudeln aus fluffigem Hefeteig {Rezepte aus Großmutters Zeiten} - und noch mehr Leckereien von euch! Mach mit!

Die Woche neigt sich dem Ende zu, bei mir stehen endlich nur noch zwei Klausuren an. Die schaffe ich auch noch. Noch zwei Wochen und dann beginnt der Ernst des Lebens! Gottseidank habe ich punktemäßig mein Abitur schon in der Tasche (jippieheyaiii!) und es ist nur noch ein Drittel der maximalen Punktzahl in den Abiprüfungen zu holen. Puuuuuuhhhh...
Könnt ihr euch noch an den Zwetschgenkuchen im Herbst erinnern? Das Rezept stammte aus dem "Praktische[n] Kochbuch" von Henriette Davidis, das 1907 erschien. Beim Zwetschgenkuchen hatte ich euch aufgefordert, bei meinem Projekt "Rezepte aus Großmutters Zeiten" mitzumachen. Jana von Martha's hat einen wunderbaren Apfelkuchen gezaubert, bei Lulu von Cook-Bake-Book wurde Honigkuchen gebacken und Nina von Feinbäckerin hat das Mandelbrot ihrer Urgroßmutter ausgetestet. Weiter unten könnt ihr die Backwerke von den dreien bewundern!
Auch bei mir wurde eines der über hundert Jahre alten Rezepte nachgemacht: Wunderbar fluffige Dampfnudeln aus dem Ofen. Wenn ich nur an den saftigen Hefeteig zurückdenke...
Die Hefeklöße wurden zwar schon vor zwei Wochen gebacken und sind somit auch schon alle verputzt, aber irgendwann muss man ja den Post dazu schreiben :) Und dieses Wochenende habe ich ein bisschen Zeit!

Es scheint heute so schön die Sonne, dass es mich heute nachmittag wohl an die frische Luft treibt... Ehhm, wahrscheinlich mit Ethologie und Block und Stifen. Naja, immerhin etwas. Wollen wir nicht undankbar sein!

Und noch etwas muss ich gleich loswerden: Ich mag die Sommerzeit! Und ja, ich finde es auch nervig, die Uhren alle umzustellen und eine Stunde weniger zu haben. Aber mal ganz ehrlich: Findet ihr es im Sommer nicht auch wunderbar, wenn man abends lange grillen kann, lange im Kleid rumhüpfen kann und es morgens nicht gleich schon so schnell heiß ist? Morgens habe ich von der Helligkeit eh noch nichts. Was meint ihr denn dazu??
Wie findet ihr die Bilder dieses Mal? Mein Bruder meinte, das wirke unrealistisch, weil es wie im Fotostudio aussehe. Und wer würde schließlich im Fotostudio backen?? Ich weiß nur nicht so recht, ob ich das jetzt gut oder schlecht finden soll :)

Für alle Dampfnudel-Hungrigen: Nach dem Klick gibt es das Rezept!

14. März 2014

Crème de Marrons et au Chocolat {von Tina mit Liebe gezaubert}

Hallo ihr Lieben! Ich melde mich ganz kurz aus dem Abistress 2.0.
Heute habe ich meine letzte Religionsklausur meines Lebens geschrieben und in den nächsten Wochen steht der letzte Rest an. Noch 4 Wochen Schule und das Schuljahr ist faktisch vorbei. Dann noch zwei Wochen schlafen (oder pauken) und die Abi-Prüfungen stehen vor der Tür.
Jaaa, ich würde auch lieber Kuchen backen, Zimmer dekorieren und Sommerblüten basteln. Aber stattdessen wartet hier ziemlich viel Cicero und Humangenetik (usw. ...). Mal schauen, wie viel Zeit ich hier noch investieren kann. Bitte jetzt nicht alle wegklicken oder weglaufen! :)
Aber genau deshalb habe ich heute die liebe Tina zu Gast...

Die liebe Toni ist im Abi – Stress! Da ich mich noch dumpf an die Zeiten erinnern kann, als man sich mit schlotternden Knien zum Mathe – Abi aufmachte, und ich um das in dem Moment etwas angespannte Seelenheil weiß, dachte ich mir, ich greife mal, fast mütterlich, in dieses Geschehen ein!
Ich versuche Toni heute mal etwas zu entlasten und hoffe, es gelingt mir.
Ich blogge normalerweise auf Tinastausendschoen über allerlei Dinge. Haupsächlich über kleine und etwas größere Leckereien, mein neuer Garten kommt auch manchmal vor und, wenn es die Zeit zulässt, bastle ich auch mal ganz gerne.
Ich habe Toni heute etwas „Schoki für die Seele“ mitgebracht. Nervennahrung, Aufmunterung oder einfach eine kleine Motivationsspritze für die kommenden Tage :-) Dafür habe ich, bevor die kommende Beeren und Früchtesaison startet, nochmal im Vorratsschrank geluschert und noch ein lecker Gläschen mit Crème de Marrons gefunden. Schoki ist eh immer da, also...... Achtung jetzt wird’s französisch „On y va!!“ Es gibt einen leckeres Küchlein ganz ohne Mehl!

12. Februar 2014

*VALENTINE'S HEART COOKIES* or *CRISPY HUGS* in a can {with Free-Printable} & my first video {win a Magix Video Deluxe 2014 Plus Software !!!}

Übermorgen ist Valentinstag. Obwohl es bei mir beziehungstechnisch weder rosig aussieht noch irgendetwas Besonderes an dem Tag stattfindet, freue ich mich drauf. Zu rosa Zuckerperlen und roter Dekoration, wohin das Auge reicht, kann ich doch nicht Nein sagen! Oder stellt euch doch nur pinke Himbeercupcakes mit Glitzerherzchen vor!
Außerdem kann man ja seinen Liebsten eine Freude machen. Die freuen sich auch wie ein Schneekönig über Kleinigkeiten aller Art. Und schließlich hat man sie ja gern!
Wie ihr unschwer an der Überschrift erkennen könnt, bin auch ich ins rosa Herzchenfieber gefallen und habe Kekse gebacken. Zwar nur einfache Zitronenknuspereien mit Limoncello verfeinert, aber immerhin. Und mein erstes Video habe ich auch gedreht! Vielmehr mit meiner Freundin J., bei der wir auch die Küche verunstalten durften. 
So easypeasy ging das aber nicht von der "Rolle". Ein rosa Herz in den Keks zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Die Kuchenrezepte mit den Motiven im Teig habe ich ja schon immer bei Vera oder Jeanny bewundert - wieso dann nicht im Keks?
Verpackt wurden die süßen Knabbereien in einfachen Konservendosen. Mit meinem Bamboo wurde die Vorlage erstellt, diese könnt ihr euch unten kostenlos downloaden. Wenn ihr sie dann noch ausdruckt und ausschneidet, ist es ein Kinderspiel: Die nächste Dose von Pizzatomaten oder Kokosmilch (400ml) einfach abwaschen und mit Kleber das Etikett aufkleben. Chic, oder? Dann noch die Cookies in Butterbrotpapier einwickeln und das "Päckchen" mit Masking Tape verschließen. ("LOVE" - das gibt's bei IKEA!)

So, aber nun mein ALLERERSTES Video!!! Tadadataaaaa:

 

Gearbeitet habe ich mit dem Programm "Video Deluxe 2014 Plus" der Firma Magix*. Es bietet eine sehr übersichtliche Oberfläche zum Arbeiten und viele Effekte. So kann man Bilder mit mindestens 20 verschiedenen Effekten überblenden lassen, mehrere Video- bzw. Tonspuren übereinanderlegen und Titel einfügen. Wenn jemand ein Hörspiel oder eine CD brennen möchte, kann man Kapitel setzen. Und von wegen der Videoschnitt ist schwer! Obwohl ich ein blutiger Anfänger bin, habe ich es nach nur wenig Herumprobieren sehr gut verstanden und es ging wie von alleine. Wem es zu langweilig wird, der kann noch "Special-Effects" auf seine Bilder legen. Wirbel, Flimmern oder doch lieber ein Schachbrett?
Wer sich keine Spiegelreflexkamera mit einem Objektiv mit Bokeh-Effekt leisten kann, ist mit dem Programm gut beraten, da man die Kameraeinstellungen im Nachhinein sozusagen "fälschen" kann. Ausschnitt verändern oder Tiefenschärfe setzen - mit Video Deluxe Plus ist so gut wie alles möglich. Und dazu macht es noch riesigen Spaß!
Man kann zudem mehrere Videoprojekte gleichzeitig gestalten. Oder ein Format aus ca. 10 verschiedenen auswählen. Ich habe allerdings erst googlen müssen, um herauszufinden, welches für YouTube am Besten geeignet ist.

Und weil das Programm so klasse ist, könnt auch ihr ein Exemplar im Wert von 99€ gewinnen!

 

7. Februar 2014

Topfenwaffeln – eine Köstlichkeit mit Quark

Kommt ein Frosch zu einem österreichischen Bäcker. Was sagt er? - Topfen. 
Hahahaha. Das ist so ein lahmer Witz, dass er schon wieder lustig ist. Als mir dieser erzählt worden ist, habe ich den Erzähler erst mal total doof angeschaut und auf den Witz gewartet. Pfff… 
Topfenstrudel, Käsekuchen, Quarktasche – irgendwie ja doch alles mit der gleichen hellen Creme gefüllt. Bei mir heißt das Quark. Wusstet ihr, dass man in Berlin Weißkäse dazu sagt? Daher der Name Käsekuchen. Als Kind habe ich mich immer gewundert, wo da der Käse im Kuchen ist. Hihi.
Hier in Österreich (ich schreibe dies am Kachelofen im Skiurlaub) gibt es nur Topfen, deswegen heißt die Leckerei heute „Topfen-Waffeln“.
(Anbei: Diesen Post habe ich schon vor einem Monat geschrieben ;))
Die Waffeln eignen sich natürlich auch super als Valentinstagsfrühstück! Besonders in Herzform sind sie hübsch anzusehen ❤
Am 1. Januar (wir wollen ja bloggermäßig ins neue Jahr starten) habe ich zum Frühstück Waffeln gebacken. Schnell die Kanne mit der frischen Milch vom Bauernhof nebenan geholt, Eier und Butter bereit gestellt und losgelegt. Der Rest des Hauses ist dann um die Mittagszeit - vom Duft geweckt - aus dem warmen Bett gekrabbelt.
Seit Weihnachten besitze ich eine (sooo megacoole!) Platte und bin total verknallt. Mein Papa, der mir diese „Fotografie-Utensilie“ unter den Christbaum gelegt hat, meinte gleich, da kann man Wasser drauf tupfen, dann wird das Holz dunkler. Er hat sich das alles schon ganz genau vorgestellt, damit er meinen Blogger-Ansprüchen gerecht wird :).
So habe ich auch schön gleich mal eine Sauerei veranstaltet und Puderzucker und Wasser wild auf dem „Breedl“ verteilt. Das hat Spaß gemacht, Kann ich euch sagen! An dem Tag schien glücklicherweise die Sonne, der Himmel war klar und es sind endlich mal wieder helle, freundliche Bilder entstanden.
Ihr wartet auf das Rezept, stimmt’s? Euer Wunsch sei mir Befehl :D

17. Januar 2014

Bratapfelkuchen – die versunkene Frucht

Knisterndes Feuer im Kamin, eine Tasse Tee auf dem Schoß und ein gutes Buch in den Händen. Was passt da besser als ein Stück Bratapfelkuchen?
Wer meine Apfelvorliebe kennt, weiß, dass ich die rote Frucht in jeder Form gerne esse. Ob gebacken im Kuchen, getrocknet im Müsli oder gefüllt als Bratapfel – an apple a day keeps the doctor away. Knackig frisch esse ich gerne Braeburn oder Pink Lady, während ich im Kuchen eher Boskop oder Topaz bevorzuge.
Vor einem Jahr habe ich euch ein Rezept für Bratapfel vorgestellt, diesmal dachte ich mir: Wieso das Ganze nicht im Kuchen? Versunken in einem Joghurt-Grieß-Teig sind die gefüllten Früchte kaum mehr zu sehen.
Gefunden habe ich das Rezept bei EAT SMARTER und habe es daraufhin noch ein wenig abgewandelt. Man sollte allerdings Grieß mögen, ansonsten ist es besser, die Bratäpfel in einen fluffigen Biskuitteig zu setzen. Mir hat der Kuchen jedoch sehr geschmeckt und deswegen bekommt ihr ihn hier zu sehen!

9. Januar 2014

2014 – im Koffer neue Motivation und zwei Rezepte

Das letzte Jahr kam mir kurz vor. Winter Frühling Sommer Herbst Winter. Skifahren Spazieren Baden Kürbissuppekochen Plätzchenbacken. Viel getan, aber trotzdem noch viel vor.
Ich begrüße viele neue Leser, die 2013 zu FAIBLE gestoßen sind, und bedanke mich bei all den freundlichen Sponsoren, die meine Projekte unterstützt haben. Mein Blog hat sich im letzten Jahr verändert, ein neues Design ist eingezogen und auch meine fotografischen Künste haben sich (gottseidank) weiterentwickelt. Zudem haben meine Familie und meine Freunde mich so schön unterstützt und mich motiviert, wenn sich zwischendurch mal ein Blogging-Tief aufgetan hat. 
2014 wird ein spannendes Jahr für mich. Die nächsten 5 Monate werden der Endspurt meiner Schulkarriere. Ich werde noch einmal alles geben, damit der Mai mit den Abiturprüfungen erfolgreich verläuft. Danach warten die Abifeier und ein spannender Sommer (hoffentlich in London).
Bitte entschuldigt mein Verbleiben im Dezember. Mir ist in der letzten Adventswoche einfach alles über den Kopf gewachsen. Klausuren, auf die sich vorbereitet werden muss, und Weihnachtsgeschenke, die gebastelt und verpackt werden müssen (ich habe die Arbeit für das Gestalten von 6 Fotoalben mit insgesamt knapp 250 Bildern und das Nähen von kleinen Handwärmern unterschätzt….). Gleichzeitig Koffer packen für die Zeit in Österreich, weswegen ihr auch so lange auf diesen Post warten musstet. Am vorletzten Tag zuhause war ich mit den Nerven am Ende. Ich hoffe, ihr könnt verstehen, dass ich es einfach nicht mehr geschafft habe, ein Paar Posts für die Weihnachtszeit vorzubereiten. Bitte entschuldigt!
Deshalb reiche ich nun die Rezepte für den buttrigen Christstollen und die Grapefruit-Marmelade nach. Sie stammen aus dem Buch „Das Goldene von GU – Weihnachten“ . Vielleicht hebt der ein oder andere das Rezept ja für nächstes Jahr auf. Wobei der rosa Aufstrich das ganze Jahr gut schmeckt!

16. November 2013

Die Exklusiven! von Kusmi Tea serviert mit einer "Tarte aux Pommes"

Die Tage werden immer kürzer und die Nächte immer länger. Außen wird es immer kälter und ungemütlicher. In Nürnberg wurden diese Woche sogar schon die Buden des Christkindlesmarktes aufgebaut! 
Was gibt es bei einem Schmuddelwetter Schöneres, als sich es mit einer Tasse Tee und einem Buch gemütlich zu machen? Dazu ein Stück Apfelkuchen und mein Nachmittag ist gerettet. Ihr wisst ja, wie ich Apfelkuchen vergöttere... Mein absoluter Lieblingskuchen! Und als ich im Sommer bei meiner Verwandtschaft in Berlin war, haben wir auch einen Tag in Potsdam verbracht. Wir waren in "La Maison du Chocolat" - einem schönen Café im holländischen Viertel - und meine Wahl fiel auf eine Tarte aux Pommes. Superlecker! Ich habe lange gerätselt, wie diese zauberhafte Creme zwischen Teig und Äpfeln gemacht wurde. Naja, aus diesem Grund wurde bei mir letztens auch eine Tarte aux Pommes gebacken. Hmmm...
Zu einer guten Tarte brauche ich natürlich meine Tasse Tee. Ab dem Herbst trinke ich eigentlich fast nur noch Tee. Zum Frühstück eine Tasse, in der Schule renne ich mit meinem Halbliter-Becher auch mindestens 3mal zum Wasserkocher und kaum bin ich daheim, wird die Kanne mit der wunderbar warmen Flüssigkeit gefüllt. Zum Aufwärmen, Entspannen, Energie tanken - Tee ist einfach immer gut. 
Kein Wunder, dass ich vor Freude in der Wohnung herumgehüpft bin, als Kusmi Tea* mich gefragt hat, ob ich die neue Geschenkserie "Die Exklusiven" testen möchte. Da habe ich natürlich nicht mal 3 Sekunden überlegt!

8. November 2013

PANCAKES - ein gesundes Frühstück mit Bananen und Haferflocken

Frühstücken mit Nachbarn: In den Ferien habe ich meine Freundin von nebenan zum Frühstück eingeladen. Wir haben beide beschlossen, dass wir das jetzt öfter machen müssen. Wozu wohnt man schon fast nebeneinander? 
Natürlich gibt es dann nicht nur ein Marmeladenbrot - wenn man schon mal das Frühstück zelebriert, müssen Pancakes gemacht werden!
Ich kenne Pfannkuchen eigentlich hauptsächlich aus den Kindertagen bei meiner Oma. Jede Woche gab es als Nachtisch frische Pfannkuchen. Klein-Toni war immer super begeistet, wenn sie am Herd stehen und den Pfannkuchen wenden durfte. Ich glaube, zu dieser Zeit ist meine Vorliebe für Kochen und Backen entstanden :)
Bei meiner Oma allerdings waren die Pfannkuchen ganz klassisch. (Und ja, hier in Franken sagt man Pfannkuchen. Bei meinen Verwandten in Berlin sind das ja Eierkuchen. In Österreich Palatschinken und in manchen Regionen Omeletten.) Das heißt, der Teig bestand aus Mehl, Milch und Eiern. Ganz dünn gebacken und danach mit Puderzucker bestreut. Simpel, aber unglaublich gut.
Weil ich den klassischen Pfannkuchen aber schon zigtausendmal in der Pfanne hatte, musste jetzt einmal etwas Neues ausprobiert werden: Pancakes. Wer jetzt denkt, das ist das Gleiche - falsch gedacht. Die amerikanischen Kuchen aus der Pfanne sind kleiner und dicker. Und viel fluffiger.
Und da mich auf vielen amerikanischen Blogs die Pancakes mit Haferflocken und Bananen angesprochen haben, habe ich mich da mal herangewagt. Ich liebe Haferflocken!

30. Oktober 2013

Grusel-Gugl als Kürbisse verkleidet - mit Cranberries & Kürbiskernen

Morgen ist Halloween - habt ihr schon gebacken oder gebastelt? Ich habe Halloween noch nie gefeiert. Als kleines Kind bin ich nie um die Häuser gezogen oder habe mich verkleidet. Da bei uns zu Hause einmal das ganze Treppenhaus mit Graffiti besprüht wurde, blieb die Haustüre immer geschlossen. 
Aber dieses Jahr ist etwas anders: Inspiriert von Pinterest-Bilder, anderen Blogs oder Zeitschriften bin ich dieses Mal im Kürbisfieber. Ich esse Kürbis nicht nur gerne als Suppe, gebraten oder als Kuchenzutat - die Form hat es mir angetan! Halloween verbinde ich sofort mit Kürbissen. Und deswegen präsentiere ich euch heute, einen Tag vor dem Gruselfest, kleine Gugl mit Cranberries und Kürbiskernen. 
Verkleidet als Kürbisse sind sie nicht nur ein Gaumenschmaus!
Die Mini-Gugl-Förmchen aus Silikon habe ich zum Geburtstag bekommen. Da ich noch nie Gugl gebacken habe, wollte ich das Grundrezept aus dem passenden Buch nehmen und herbstlich abwandeln. Die Angaben von Mehl, Zucker und Ei waren aber nicht ganz so stimmig. Und so wurden die Küchlein das erste Mal nach dem Backen viel zu luftig-locker und sind auseinander gefallen.
Das ganze Spiel von vorne... 
Jetzt mit mehr als doppelt so viel Mehl, mehr Zucker, Öl und Mineralwasser. Dann hat's geklappt :)

11. Oktober 2013

The Perfect Garden Party

Eine Gartenparty Anfang Herbst. Kann ja nur schief gehen, meinten meine Verwandten. "Da regnet es bestimmt! Das kannst du doch nicht außen machen!" "Da ist es abends bitterkalt!" "Was willst du da machen? Eine Gartenparty?!"
Aber ich hatte Glück. Der 28. September war der letze richtig warme Tag. Keine Wolken, strahlender Sonnenschein tagsüber und trockene Luft für ein Lagerfeuer.
Das ganze fand im Schrebergarten meiner Großeltern statt. Perfekt für so eine Party von der Atmosphäre: Obstbäume und ein kleines Häuschen - es gibt dort sogar nur ein Plumsklo! :) Angrenzend an eine weite Wiesenfläche konnten wir niemanden mit Gelächter oder Musik stören. Nachmittags half mir mein lieber Papa, Holz aufzuschlichten und den Garten mit Tischen und Co auszustatten. Alleine hätte ich das nie geschafft. Ich hab' ja noch nicht mal einen Führerschein. 
Der Freitag davor wurde daheim viel gebacken: Schoko-Brownies nach dem Rezept von Cynthia Barcomi (OMG, sie sind sooo gut! Das ein wenig abgewandelte Rezept weiter unten!), ein Zitronen-Grieß-Kuchen (war nicht so der Hit... ) und suuuper leckere Apfel-Zimt-Muffins (siehe unten). 

20. September 2013

Zwetschgenkuchen aus dem Jahre 1907

Ein verschlissener Einband, bröselnde Seiten, die herausfallen. Zurück ins Jahr 1907 - das Bürgertum orientiert sich am Adel, die Rolle der Frauen gewinnt an Bedeutung. Die Frau als Hausfrau und Mutter - ein "Praktisches Kochbuch" muss her! So sammelt Henriette Davidis in dieser Ausgabe ca. 750 Rezepte und Küchentipps für die moderne Frau. 
Die Oma meiner Oma - also meine Ururgroßmutter - kauft dieses Buch. Vielleicht bekommt sie es auch geschenkt, man weiß es nicht mehr. Das Buch wird viel genutzt und meine Uroma bekommt es später. Generation um Generation wird es weitergegeben, bis zu meiner Mutter.
Neulich bin ich bei meinen Verwandten in Berlin. Meine Cousine V. und ich machen uns einen gemütlichen Abend mit einem Film: "Julie & Julia". Wer diesen Film kennt, weiß, auf was ich jetzt hinauswill. Die junge Julie kocht in 365 Tagen 524 Rezepte aus einem alten Kochbuch – genauer gesagt aus dem Kochbuch der Julia, die ca. 50 Jahre zuvor ein Buch mit französischen Rezepten für amerikanische Hausfrauen geschrieben hat. Julie fängt an, über die Herausforderung einen Blog zu schreiben. (mehr auf wikipedia: Klick)
Bei dem Besuch bei unseren Großeltern kommen wir auf den Film zu sprechen. Ich erzähle begeistert von Julies Vorhaben - meine Oma meint daraufhin: "Deine Mutter hat auch noch ein altes Kochbuch!".
Und so komme ich nun zu Henriette Davidis "Praktisches Kochbuch". Darin finden sich Speisen und Zutaten, die ich erst einmal googlen muss, um zu wissen, von welchen Dingen hier die Rede ist. Bei manchen frage ich auch meine Mutter. Deren Augen beginnen zu leuchten, als sie mir von Roter Grütze mit Sago erzählt. Kennt ihr Sago?? Ich kannte es jedenfalls nicht. Wabbelige Tapioka-Perlen gehören zum Beispiel dazu.
Viele solcher Rezepte sind heutzutage fast verloren gegangen. Wer macht denn bitteschön noch Biersuppe oder Farcen? Habt ihr erst gestern eine Kaltschale gegessen? Und backt ihr Kuchen auch oft mit 20 Eiern? Ich glaube, ihr versteht was ich meine. Aber wer sagt denn, dass das nicht schmeckt?
Wer sich jetzt nicht nur mit dem langen Text befasst hat, hat bestimmt mitbekommen, was auf den Bildern zu sehen ist. Zwetschgenkuchen! Frau Davidis empfiehlt einen Hefeteig. Gebacken wird natürlich nur mit Butter - "You can never have too much butter."
Ein Rezept mit Backzeit oder genaueren Angaben gibt es bei Henriette natürlich nicht. Elektroherde gab es nicht, wer stoppt da denn bitte die Zeit?

6. September 2013

Hendl mit Tomate+Kartoffel in Pergament

Jamie Oliver kocht gerade vor mir auf sixx, während ich meine Bilder bearbeite und diesen Text hier schreibe. Da bekommt man ja so großen Hunger! Ich bewundere die Gewürz-& Soßenkombinationen, die er so locker in seiner Küche zaubert. Das ist das erste Mal, dass ich ihm zuschaue!
Bei mir gab es letztens aber kein Gericht nach Jamie Oliver. Aus meinem Ofen kam Hähnchen mit Tomaten und Kartoffeln - in Pergament verpackt und mit italienischen Kräutern gewürzt. Gekocht habe ich mit einer Freundin, die mir lachend dabei zugeschaut hat, wie ich mit den Tomaten, dem Rosmarin-Kübel und einem Teller unsere Mahlzeit inszeniert habe. Damit ich alles auf den Ausschnitt des Festbrennweitenobjektives bekomme, klettere ich nämlich immer auf den Stuhl :)

23. August 2013

Very-Berry-Tartes mit zitroniger Baiserhaube {Hmmm}

Nun endlich verrate ich euch das Rezept zu den beerigen Törtchen, die ich vor geraumer Zeit gebacken habe (kommt mir schon wieder Ewigkeiten her vor). Wer sich vielleicht noch erinnern kann - ich hatte eine Etagére und Cupcake-Wrapper selbst gebastelt (hier ist die Anleitung) und habe dazu passend Törtchen gebacken.
Das Rezept für den Boden stammt aus meiner Lieblingszeitschrift: Sweet Paul. Der Foodstylist Paul Lowe hat immer ein liebes Wort für den Leser parat und tolle Bilder zu den genialen Rezepten. In der Sommerausgabe (es gibt 4 Ausgaben pro Jahr) war ein unglaublich gut aussehender Erdbeer-Rhabarber-Pie. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt und obendrauf noch eine Haube aus Zitronenbaiser gemacht.

Hier ist meine Variante des fruchtigen Sommerkuchens: