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23. Oktober 2015

Spanien {Travel & Guide}
...ein Roadtrip durch Andalusien & Katalonien

3. September, 4:00 Uhr morgens: Langsam krabble ich aus dem Bett. Gehe in's Bad, schaue in den Spiegel, wasche mir fix das Gesicht. Schnell Hose und Bluse, Jacke, Socken angezogen; ich laufe zum Kühlschrank. Hole mein Frühstück heraus, reibe mir noch einmal die müden Augen. Kurzer Blick durch die Wohnung, nehme meinen Koffer und schließe die Haustüre ab. Noch im Dunkeln ziehe ich meinen Koffer durch die Straßen, laufe zur Bushaltestelle. Schließlich bin ich irgendwann im Bus Richtung Flughafen, mit Hut und Sonnenbrille und guter Laune. Weitere 90min später sitze ich neben meiner besten Freundin K. im Flieger nach Barcelona. Auf geht's nach Spanien!

14 Tage durch Spanien - von Barcelona bis Malaga 

2 Ortschaften, 7 Städte, 15 Kugeln Eis, 34 Tassen Kaffee, 57kg Gepäck, 1547km Autofahrt

Quelle: http://www.openstreetmap.de/
Überall hatte ich meine Kamera dabei. Nur habe ich zu spät gemerkt, dass eine ruhige Kameraführung nicht meine herausragenste Eigenschaft ist. Auch wenn das Video im Verlauf ruckelfreier wird, sehr holprig ist es trotzdem. Egal, ihr könnt es euch bestimmt auch so vorstellen ;)

Apropos Video: Ich habe bestimmt acht Stunden versucht, einen einigermaßen passablen Song herauszusuchen. Favorit war "We were here" von Boy, aber auf Nachfrage wurde mir die Verwendung verweigert. Egal wie, nach fünf getesteten Songs seht ihr das Ergebnis hier:

19. August 2015

Prag {Travel & Guide}
... und was "Bohemian" eigentlich heißt

Fernbus, Flixbus, IC Bus, Megabus, Postbus. Das Busfahren erobert das innerdeutsche Reisefieber. Für ein paar Euro kann man von A nach B fahren, hat dabei meist W-Lan und eine Toilette in der Nähe, muss sich nicht mit Gepäck durch Gänge quetschen, muss nicht auf Sitzplatzsuche gehen. An der Reise mit dem Bus ist schon 'was dran!
Auch wenn ich umwelttechnisch ein Verfechter der Bahn bin, wähle ich die günstigere Transportalternative. Da muss sich die DB in den nächsten Jahren wohl noch etwas überlegen, um nicht all die junge Kundschaft an die Busunternhemen zu verlieren. Denn langfristig kann auch die DB nicht über das Angebot des IC Busses überleben. 

Jedoch ist der IC Bus schon echt super praktisch, wenn man in Nürnberg wohnt. Die Linie Straßburg-Prag fährt über Mannheim, Heidelberg und Nürnberg. Erst am Samstag bin ich nach Heidelberg gefahren und hatte einen tollen Tag mit Ronja von "von Honig und Vanille". Und im Mai diesen Jahres (ja, ist schon wieder ein Weilchen her), war ich mit zwei Freundinnen Prag unsicher machen. (Besser gesagt, bin ich krank geworden und meine Freundinnen mussten ohne mich nachts in den Bars Stimmung verbreiten).
Für 28,50 € pro Person sind wir mit dem IC Bus hin- und zurückgefahren. Also ein echtes Schnäppchen! Und weil wir eine so tolle Zeit und eine tolle Gastgeberin hatten, bekommt ihr heute die Insidertipps, die wir uns von Prager Studenten und Bewohnern empfehlen haben lassen.

12. Juli 2015

Die AEG Taste Academy: Culinary Trends
- das Kochevent mit Christian Mittermeier
{FAIBLE on Tour}

Kennst du Kimchi? Nein? - Kannte ich bis vor Kurzem auch nicht! 
Mit dieser Frage begann die Einladung zur AEG Taste Academy*, die gestern Abend stattfand. Neben den beiden Foodbloggern Sibel von "Insane in the Kitchen" und Irina von "Lecker macht Laune" wurde auch FAIBLE zu diesem Event eingeladen! (ihr glaubt ja gar nicht, wie ich im Dreieck gehüpft bin vor Freude...)
Culinary Trends - Kulinarische Trends: Was genau ist damit gemeint? Ich dachte dabei zuerst an Zutaten wie z.B. Chiasamen oder Quinoa. Getreide wie Quinoa würde ich als Trend ansehen (langfristig), während ich bei Chiasamen eher auf Hype tippe (kurzfristig). Aber das kennen wir ja alle mittlerweile schon :). Doch nicht nur Kimchi erreichte meine grauen Zellen - auch weiß ich seit gestern, was Musmehl, Weißlacker oder Txogitxu ist. 
 

Was kann man mit Altbekanntem kombinieren, was schmeckt gut zusammen?

 

Der normale Bürger macht das so wie ich: Brie mit Cranberries schmeckt gut. Dann müssten Kirschen und Brie ja auch passen. (so entsteht dann Flammkuchen mit Brie, Bacon & Kirschchutney
Doch die Profis haben sogar eine Software, in welche sie die Daten von Lebensmitteln  einspeisen und dann aufgrund von Schlüsselaromen neue Kombinationen probieren können. Ein Event dreht sich genau darum: Flavour Pairing. Bei einem anderen wird von Nose to Tail alles vom Tier verwendet, um eine Geschmacksexplosion zu erreichen. Und das dritte Kochevent thematisiert die Culinary Trends unserer Zeit. Über die Links kann man sich auch gleich die Teilnahme an einem der Events sichern und Tickets kaufen. Hamburg, Köln, Offenbach, Speyer, Nürnberg, Reichenbach und München - in all diesen Städten findet ihr die Taste Academy von AEG.
Begonnen wurde der Abend mit leckeren Häppchen vom Steckerlfisch und Secco des Weinberges von Koch Christian Mittermeier. Der heißt witzigerweise "HASI" (also der Secco), da der Firmenname Tauberhase ist. Kein Hase, der taub ist. Sondern Zutaten, die aus dem Taubertal kommen! Denn Christian Mittermeier stammt aus Rothenburg ob der Tauber, genauso wie seine herrlichen Weine oder der leckere Mostrich.

1. Juli 2015

Leckeres auf die Hand: Der erste Street Food Market in Fürth
{& wieso der moderne Hipster nicht nach Mittelfranken zieht}

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Gerade sitze ich im Fernbus - gespannt auf meine Tage in Deutschlands Hauptstadt. Mit Musik in den Ohren und Sonne im Gesicht. Zwischen meinen Füßen einen voll bepackten Rucksack. Denn der duale Student muss sich ja auch in der Uni blicken lassen!  Im Gepäck Matheübungen, Kleidchen, Kamera, sowie Tablet mit Tastatur. Irgendwie muss ich den Post ja hier schreiben!
Doch hier soll es nicht über Berlin gehen. Klar ist die Lieblingsstadt des deutschen Hipsters oft trendführend und somit thematisch nicht weit vom Thema weg: Dem Streetfood!

Streetfood = Straßenessen?
Streetfood Market = Straßenessensmarkt?

Hier ist wohl eher der Imbiss aus der Hand gemeint. Das "Fast Food", das geniale Küche mobil macht. Gedacht für Geschäftsleute, die sich nicht immer mit selbst geschmierten Broten oder Kantinenessen zufrieden geben wollen. Wie mein Papa es treffend verglichen hat:
Die Leberkässemmel der moderne Gesellschaft.
Früher ging man in der Mittagspause zum Metzger oder Bäcker. Heute isst man "Spicy Burger with Pulled Pork and Sweet Onionchutney". Oder löffelt Thai Curry aus einem Becher. Wobei ich ja denke, dass sich inhaltlich nicht viel verändert hat. Denn ein Truck, der Sandwiches verkauft, ist nicht viel anders als der Grillhähnchen-Mann. Und ein Street Food Market eben nicht viel anders als ein Wochenmarkt ohne Gemüse-, Obst- und Frischfleischstände.
Egal wie, der Trend des Street Food Marktes ist nun auch in Franken angekommen. Ich liebe Essen. Musste ich nur kurz noch einmal einwerfen. Nachdem ich (genau vor 367 Tagen) meine Londonreise begonnen habe, habe ich so viele Märkte besucht, so viele Leckereien probiert und meine Liebe zu Street Food Märkten entdeckt. 
Vor knapp zwei Wochen fand dann auch in Fürth der erste Street Food Market statt. Natürlich war FAIBLE on Tour und hat mit zwei Futterfreunden die Verkaufsstände unsicher gemacht. Mit dabei waren einige lokale Trucks und Bistros, wie z.B. die Schaffensschwestern aus Nürnberg, sowie auch einige von weiter her, z.B. aus München wie "nonidu". 
Ihr seht hier einige Bilder von verschiedenen Ständen. Auf dem Bild direkt hier oben ˆ unsere Ausbeute von "Don Burrito" (der Burrito - wen wundert's), "Guerilla Gröstl" (der Burger - vgl. erstes Bild) und "nonidu" (ein "Supi" - ein Chili con Carne mit Kakao und Cola). 
Der Burrito mit BBQ-Avocado-Soße war weniger mein Fall (eine Futterfreundin war trotzdem sehr begeistert davon!). Konnte aber auch nicht mit dem Burger mithalten! Denn unser aller Favorit wurde der "Burger mit Baconjam" von "Guerilla Gröstl". Obwohl ich ja schon sehr viele Burger probiert habe: Dieser ist der Hammer! Ultrafuttertipp! Das Chili von "nonidu" war auch sehr lecker, weiter unten dazu mehr.

20. Juni 2015

Brombeer-Zitronen-Cakepops {leckerschmecker} - frisch & fruchtig für Gartenparties, Picknicks und Sommersausen!

Morgen ist es soweit: Sommersonnenwende. Wenn ich an den längste Tag des Jahres denke, kommt mir lauwarmes Stockbrot, Lagerfeuer und prickelnder Prosecco in den Sinn. Bunte Lampions in den Bäumen, leichter Wind in den Haaren. Sommerkleidchen und Sandalen. Möven, die in der Ferne kreischen. Wenn ich an Sommer denke, denke ich an das warme, wohlige Gefühl im Bauch. Unendliche Zufriedenheit, während man im warmen Sand sitzt und den Sonnenuntergang anschaut.
Ich glaube, jeder verbindet etwas Anderes mit Sommer. Für mich sind besonders die Sommerabende sehr schön. (Deswegen bin ich auch totaler Fan der Sommerzeit!). Ortsmäßig kann ich gar nicht sagen, wo ich den Sommer am Liebsten verbringe. Es ist toll, nachts am Strand entlang zu laufen. Die Möven und die Wellen zu hören. Es ist unbeschreiblich, in den Bergen am Waldrand zu sitzen und Sternschnuppen zu beobachten. Die Grillen im hohen Gras zirpen zu hören.  Aber es ist auch befreiend, nachts eine Großstadt von oben zu sehen. Mit Freunden bei Cocktails und Eiscreme zu quatschen und später mit dem Fahrrad durch die laue Sommernacht zu fahren.
Für genau solche Abende mit Freunden, Familie oder ganz alleine eignen sich diese frischen Brombeer-Zitronen-Cakepops perfekt. Lieblingszitronenkuchen nun als Kugel am Stiel - mit Biss in die Beere noch optimiert :)

13. Juni 2015

Die Kuhmuhne {get around in Nürnberg}: Bulette+Brötchen+Begeisterung=BesteBurgerBar

Nürnberg. Die Stadt von Albrecht Dürer. Die Stadt, die vielen Leuten vom Land schon Großstadt genug ist. Unistadt, Touristenziel, Frankenmetropole. Hier soll was los sein.
Wenn man jedoch drei Monate in London gelebt hat, sieht man das anders. Denn die besten Abende/Nächte hatte ich bestimmt nicht im Frankenland. Hier in Nürnberg geht man voller Erwartungen in den Freitagabend und wird mal wieder enttäuscht. Bars/Cafés/Restaurants klappen um 24 Uhr die Bürgersteige hoch. In den Clubs herrscht eher gähnende Leere, als dass das "die Party des Jahres" wird.
Aber der Franke mag das so. Er ist nicht so schnell bereit für Veränderungen. Er hat es eigentlich ganz gerne so, wie es gerade ist. Ist ja bequem. Wegziehen? Nä, da könnte ja Famile, Hund, Katze, Maus, baldiger Verlieb-/Verlobter fehlen. Und beim Feiern gehen, bleibt er in seiner gewohnten Clique. Hoffentlich wird er nicht angequatscht. Denn dann wüsste er gar nicht, wie er reagieren soll. Das kennt er nicht. Mag er nicht. Deshalb ist das höchste Lob das fränkische "Basst scho.". Hach, über die fränkische Mentalität könnte ich sehr lange herziehen.
Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass manche Trends hier erst sehr spät ankommen. Bitte bestell' doch bloß mal einen Flat White in Nürnberg. Da wirst du angeschaut wie ein Auto. Nicht mal der Americano ist hier bekannt. In Franken gibt es Filterkaffee und die automatische Kaffeemaschine mit Knöpfchen. Wer braucht denn so einen neumodischen Quatsch? (wer's auch nicht weiß: Flat White (mein Liebling) und Americano)
Bis vor kurzem war hier der trendigeste Schuppen das Restaurant zum goldenen "M". Während Hamburg, Berlin, ja sogar Leipzig sich mit den neusten Trends wie coolen Burgerläden eindeckten, war in Nürnberg das "Leberkäsweckla" der vollwertige Ersatz. Doch dann geschah das Unglaubliche und die Burgerkette "Häns im Glöck" (oder so) eröffnete in Nürnberg!
Und der Franke sah alles, was es da Leckeres gab; und siehe da, es war sehr gut. Akzeptiert wie das "Gelbwoschtsemmala" konnte der Hype um den Burger nun auch in Nürnberg einziehen. 

Fleisch aus Mittelfranken, Gemüse und Salat vom Knoblauchsland, frisch gebackene Brötchen

Genau so (und auch nur so) wird aus heimischen Zutaten in der "Kuhmuhne" der perfekte Burger. Zwei Jungs eröffnen mitten in der Nürnberger City ein cooles Burgerrestaurant. Edel mit goldenen und schwarzen Akzenten, hip mit Kuhfell-Hockern und Kuhschädel-Lampe und einladend mit offener Küche und breitem Tresen. Also jetzt chices Restaurant, Burger-Bistro oder nur Cocktailbar?
Würde ich so dumm fragen, wenn die Antwort eindeutig wäre? Von allem ein bisschen genießt man hier Exklusives wie Trüffelburger, Bodenständiges wie fränkisches Bier (z.B. Grüner Bier aus Fürth) - auch ausgefallene Limonaden und Kaffee finden sich auf der Karte (die ihr übrigens HIER findet). Ich war mit Olympia in der Kuhmuhne Burger testen und wir wurden nicht enttäuscht! Wir hatten einen gemischten Salat (tolle Mischung, gutes Dressing, knackig), Süßkartoffelfries, einen klassischen Hamburger und einen Cheeseburger. Beim ersten Biss in den Hamburger sind meinen Geschmacksknospen sofort das weiche Bun aufgefallen. Süßlicher Briocheteig, aber trotzdem nicht so "labbrig", sondern schön fest. Das Patty hatte eine ordentliche Größe, war innen zartrosa und perfekt gebraten. Da ich den Klassiker gewählt habe, kann ich nun nichts zu den außergewöhlichen Soßen/Aromi/etc. sagen. Geschmeckt hat es jedenfalls sehr gut! 

24. Mai 2015

Hamburg {Travel&Guide} - 4 Tage in der Hafencity

Nun ist es zwei Wochen her, dass ich morgens um 6 Uhr auf den Fischmarkt an der Elbe gegangen bin. Ein Morgen im Nieselregen mit Freunden und einem leckeren Lachsbrötchen. Nach einer Nacht auf der Reeperbahn schmeckt das natürlich doppelt so gut! Das war ein schönes Wochenende - das erste Mal, dass ich Hamburg besuchen durfte!
Warum ich nach Hamburg gekommen bin? Als ich letztes Jahr in London war, habe ich Mareike kennengelernt und als Freundin gewonnen. Witzigerweise bloggt sich auch, nämlich HIER und kannte FAIBLE früher als mich. Jedenfalls ist sie zurzeit in Hamburg und ich durfte sie besuchen! Am Mittwoch abend ging es mit dem ICE in den Norden (was glücklicherweise trotz Streik sehr gut geklappt hat!), am Sonntag nachmittag dann wieder zurück (Katastrophenzugfahrt...). 
Weil es so schön war und ich eine wirklich tolle Zeit hatte, habe ich meine Tipps hier mal zusammengefasst. Alle davon liegen im Schanzenviertel oder in der Nähe davon. Das ist der fette rote Punkt auf der Karte :)
Ein super schönes Café auf der Schanze ist "Herr Max". Sooo viele lecker aussehende Kuchen, eine Eistheke und tolle Tees/Limonaden. Den Tipp habe ich von Olympia bekommen, die letzten Sommer dort viele Kuchennachmittage verbringen durfte. Die Einrichtung ist auch sehr stilvoll. So wie ich's mag: Ein bisschen "ranzig", gemixt mit chicen, antiken Möbeln und skandinavischem Flair. Einfach gemütlich! 

Herr Max - Konditorei & Patisserie
Schulterblatt 1
www.herrmax.de
Wenn man sich bei Herr Max mit einem leckeren Kuchen gestärkt hat, bietet es sich an, das Schanzenviertel weiter zu erforschen. Und da gibt es echt sehr tolle Läden! Von Designermode, über preiswerteres Schönes bis zu ausgefallenen Accessoires. Am besten hat mit "Fräuleinwunder" gefallen. Dazu gehören drei Shops und ein Outlet. Außerdem nette Verkäuferinnen und angenehme Atmosphäre.

Fräuleinwunder
Susannenstraße 13
www.fraeuleinwunder-hamburg.de/


13. April 2015

Himmel im Herzen {Get around in Fürth} & meine eigenen Visitenkarten

Wenn man aus der fränkischen Stadt Fürth kommt und einen Ort empfehlen muss, an dem immer was los ist, würde der Einheimische wahrscheinlich auf die Gustavstraße verweisen. Mitten in der Altstadt gelegen reihen sich hier Cafés und kleine Shops. Kneipen wie die Kaffeebohne sind neben Chocolaterie und alteingesessenen Gasthäusern DER Treffpunkt für Alt und Jung. Ob zum Frühstück, auf ein Stück Kuchen oder ein geselliges Bier - hier ist immer 'was los!
Deshalb ist es für mich als gebürtige Fürtherin auch umso schöner, wenn tolle, neue Läden eröffnen und der Gustavstraße ein bisschen frischen Atem einhauchen. Der Shop "Himmel im Herzen" ist einer von ihnen. Dass es so etwas Schönes auch in Fürth seit Neustem gibt, hat meine (nicht aus Fürth kommende) Bloggerfreundin Olympia herausgefunden und mir gleich gesteckt. Nunja, da musste ich wohl hin!
Der Laden ist hell und ruhig. Entspannt und offen lädt er zum Umherschweifen ein. Bunte Karten, Poster an den Wänden und schlichte Dekoelemente fallen ins Auge. Die Shopbetreiber Tabea Siegel und Michael Neumair sind Designer und möchten mit ihren Karten Freude bereiten. In den meisten Designs ist ein Psalm eingebunden. Kleine Segenskärtchen, Geburtstagswünsche oder einfach nur liebe Worte für einen netten Menschen. Die Karten erfreuen schon beim Ansehen!

5. März 2015

Englischer Stil mit Hüttenromantik: Die perfekte Kombination! {Roomtour}

___________________________________

SIE - aus England
+
ER - aus Ungarn & Deutschland
+
HAUS - in Österreich
=
stilvolles & gemütliches
Zuhause
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Was kommt dabei heraus, wenn österreichischer Kreuzstich, deutsche Zünftigkeit und englischer Garten aufeinander treffen? 

"A Wohlfühlgfühl", wie es der Einheimische nennt.

 

Das Häusschen hat schon einige Jahre und Besitzer hinter sich und ist mit ihnen immer schöner geworden. Weiß-grün, klein-verwinkelt und unglaublich charmant steht es inmitten der Berge. Bevor ich das Haus betrete, bewundere ich jedes Mal den schönen Garten. Die liebevoll angelegten Blumenbeete, die kleinen Details hier und da. Vor der Türe gibt es keine Klingel, sondern im Vorhaus eine Kuhglocke.
Als Gast bekomme ich auch gleich Pantoffeln und ein herzliches Hallo. Im ersten Augenblick bin ich hingerissen von den knarzenden Dielen und der Niedlichkeit des Hauses. Die Stube ist sowohl mit dunklen Holzmöbeln, gestickten Kissen und einem Kachelofen eingerichtet, als auch mit einem herrschaftlichen Sofa. 

5. Februar 2015

Kaffe HÖRNA - das schwedische Eck mit Kanelbullar

Lang, lang ist's her. Da nahte die Weihnachtszeit und Toni wollte endlich mal wieder guten Kaffee trinken und mit einer guten Freundin plaudern. In London war das keine Seltenheit, den Cappuccino von einem Könner gebrüht zu bekommen. Hier drücken die meisten nur den Automatikknopf an der Robotermaschine. Aber da war ich wohl etwas zu verwöhnt!
Im Kaffe Hörna (übersetzt das "Café am Eck") steht jedoch eine Marcozzo - eine Kaffeemaschine vom Feinsten. Und noch dazu gibt es hier nicht nur leckeren Kaffee, sondern auch tolle Kuchen und vor allem schwedische ZIMTSCHNECKEN! (Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Zimt und Hefeteig liebe???)
Ganz im skandinavischen Stil ist das Café auch eingerichtet. Selbst gezimmerte Möbel und die schlichten Formen bringen den nötigen Flair. Und ich bin auch ganz glücklich, als ich einen hübschen Radständer vor der Haustür auffinde. Neben Kaffee und Kanelbullar gibt es hier noch köstlich aussehende Kuchen, Kekse und leckere Sandwiches. Auch für vegane Kuchenfreunde ist gesorgt: So enthalten manche Kuchen oder Nussecken auch keine tierischen Inhaltsstoffe.

10. Januar 2015

London Day 83: Ruby Violet - how to get London's best Ice Cream & Sorbets!

Zu viel zu sehen, zu wenig Zeit. An jeder Ecke 'was Neues, immer in Aktion. Es gibt kaum eine Stadt, die so viel zu bieten hat wie London. Sich alles anzusehen, scheint unmöglich: Listen werden geschrieben, um möglichst viele Stadtteile zu erkunden, Märkte zu plündern und Museen zu erforschen.
Und trotzdem reicht die Zeit nicht. Eine Woche vor meiner Abreise im September treffe ich mich mit Zozi - die Frau, die mir eine grandiose Unterkunft in London verschafft hat. (für alle, die jetzt schon mehr über das Wohnen wissen wollen: Zone2Stay). Bei einer leckeren Bakewell Tarte ("Futterwissenslücke") in Bunny Little's Bakery fragt sie mich beiläufig, ob ich ihren neusten Facebook-Beitrag schon gesehen hätte: Ein Artikel über die besten Eisdielen in ganz London.
Nun muss man wissen, dass London in Sachen Eiscreme echt nicht der Held ist. Wenn ich hier in Deutschland in jede x-beliebige Groß-/Kleinstadt gehe, finde ich mindestens 1/2/3 Eisdielen in einer Einkaufspassage. In der britischen Hauptstadt? - Nada. Nichts! Und wenn man dann einmal alle 2 Wochen nach gefühlten 5.000.000 Coffeeshops in einem Winkel eine Eisdiele entdeckt, ist man so perplex und hat gerade gar keine Lust auf Eis oder es regnet im Moment oder man hat kurz vorher in einem der 5.000.000 Coffeeshops einen Cupcake verdrückt. Mein Eiskonsum ist also in London echt eingebrochen, nachdem ich vorher im Juni eine Woche in Italien am Meer verbracht habe! Ein Wunder, dass ich keine Entzugserscheinungen bekommen habe!
Wo war ich eben? Ach ja, beim Plausch mit Zozi. Also sie wird mir von dem Eiscreme-Artikel erzählen (den ich Süßkram-verliebt NATÜRLICH schon gelesen habe) und ich werde erfreut nicken. Ob ich denn schon in dem tollen Eisladen um die Ecke gewesen sei? In meiner Nachbarschaft befindet sich nämlich nicht nur Bunny Little's Bakery, sondern auch die Eismanufaktur Ruby Violet. Ich verneine: "I just haven't had any time since my arrival!" - sind ja auch erst knappe drei Monate vergangen... 

21. Dezember 2014

Das Geschenk für Weltenbummler: Die Pinnwand für die schönsten Plätze auf der Erde {DIY}

Thailand, Australien, Singapur. Weltreisende kommen viel herum. Sie bereisen ferne Länder, riechen neue Städte, schmecken neue Kulturen. Meine beste Freundin ist eine von ihnen. Sie nutze die Zeit zwischen Schule und Studium, um mit Rucksack und guter Laune Asien und Australien zu entdecken.
Zurück in Deutschland vermisst ein Abenteurer schnell die Freiheit, spontan von A nach B zu reisen. Jeden Tag etwas Neues zu entdecken und die Welt mal von einer anderen Seite zu betrachten. Man schmiedet bald schon wieder Pläne, welche Länder man noch sehen möchte. Welche Städte bereisen und Meere überqueren.
Als meine Freundin und ich mal wieder in Gedanken an ferne Städte und fremde Orte vertieft waren und uns die Entdeckerlust packte, kam mir eine Idee: Wieso aus der Freude am Reisen nicht ein Weihnachtsgeschenk machen?
Es geht hier natürlich nicht um einen zweiwöchige Reise durch Afrika oder einen Trip durch Kanada! Eine Weltkarte über dem Bett lässt vielleicht auch Träume wahr werden. Das ganze als Pinnwand und schon können die Erlebnisse mit kleinen roten Fähnchen am richtigen Ort festgemacht werden.

 

Für diese Wanddekoration brauchst du:

11. Dezember 2014

Das Café MAINHEIM in Nürnberg {Lieblingsplatz} und wie ich dem dunklen November getrotzt habe

Knick. Noch eine Halstablette. Mich hat es erwischt. Mein Immunsystem war den gesamten Oktober und November stark. Hat nicht gemault, wenn ich mal ohne Jacke außen war oder nach dem Training die Haare nicht geföhnt habe.
Und dann ganz heimlich, wenn du es am wenigsten erwartest, hat die Erkältung dich. Naja, jetzt verbringe ich meine Zeit eben zusammen mit einer großen Packung Taschentücher, Erkältungskapseln und Halstabletten. Jihaaaa!
Nun ja. Das rechtfertigt nicht, warum ich es schon fast 3 Wochen nicht mehr hierher geschafft habe. Da waren Studium, Freunde, Studium, Weihnachtsgeschenke, Studium und ein tolles Projekt am Start (darüber erfahrt ihr noch!). Die Bilder zu diesem Post sind schon Ewigkeiten fertig!

Vielleicht war ich im November auch nicht krank, weil ich an einem herbstlichen Sonntag in Gostenhof lecker frühstücken war? 

Mir es richtig schmecken hab' lassen?

22. November 2014

London Day 79: A lovely afternoon in the Roof Gardens and Holland Park with a delicious stop @ Peggy Porschen Cakes

Düster und grau sieht es aus, wenn ich hier in Deutschland heute aus dem Fenster schaue. Der November ist da. Ich bin mitten im Studienstress, mein Körper ist jede Woche freitags müde und geschafft. Mein Blog vereinsamt langsam. Ich vermisse es, an ihm basteln und werkeln zu können. Am Wochenende Kuchen zu backen und begeistert mit der Kamera rumzuhüpfen. Stattdessen lass' ich mich mit linearer Algebra von meinem Matheprofessor berieseln. (es gibt an meiner Uni die Vorlesungsaufzeichnungen online)
Könnte schlimmer kommen, wenn Mathe nicht mein Lieblingsfach wäre. Aber im Vergleich zu meiner Zeit in London ist das schon ein bisschen schwach. Dort bestanden meine freien Tage aus Cupcake-Essen, mit Freunden irgendwo faul rumsitzen und das Gesicht in die Sonne zu halten. Blumen anzuschauen, Läden zu durchstöbern, Cocktails schlürfen zu gehen.
Ich sollte nicht jammern, da ich wirklich glücklich mit meiner Studienwahl bin. Zahlen und Diagramme sind meine Welt (neben Kuchen und schönen Büchern). Ich fühle mich geistig gefordert und interessiere mich wirklich für jedes meiner Fächer (auch wenn ich bei Bilanzierung ruhig ein paar Paragraphen weniger vertragen könnte!). Meine Kommilitonen sind spitze und die Professoren auch. Es ist nur zurzeit recht viel. Aber das zweite Semester soll entspannter werden. Dann wird mein Blog auch wieder öfters verwöhnt :)
Genug gejammert und erzählt! Auf meiner Festplatte warten noch so viele Bilder und Geschichten von London! Zu viele tolle Orte muss ich euch noch zeigen!
Wie beispielsweise die Roof Gardens! Oder den Holland Park mit dem Kyoto Garden. Beides liegt an der Kensington High Street - und nahe an der gleichnamigen Tube-Station "High Street Kensington". 

18. Oktober 2014

London Day 76: Bunny Little's Bakery - Food is my Fashion

Meine Tage in London wurden oft dazu genutzt, um neue Leute kennenzulernen, neue Cafés zu entdecken oder mit einem Kaffee in der Sonne zu sitzen. Gleich in meiner Nachbarschaft gab es eine wunderbare Bäckerei: Bunny Little's Bakery. Bis 4 Wochen vor meiner Abreise habe ich es nicht geschafft, einmal dort vorbeizuschauen! Eine Schande! (danach war ich noch 2 mal dort)
Bunny Little's Bakery liegt neben dem Tufnell Park, somit ist die gleichnamige Tube-Station auch die beste Anlaufstelle, um hinzukommen. Vor dem hübschen Laden mit gestreifter Markise gibt es eine schöne weiße Garten-Garnitur, die dazu einlädt, das Gesicht in die Sonne zu halten. Im Café duftet es nach frischem Brot und Kaffee. Frische Blumen, hübsch verpackte Bonbons, Tee und wunderschönes Gebäck verschönern den Verkaufsbereich. Fast alle ist pink, weiß und rosa :)
Das Motto "Food is my Fashion" findet man hier oft wieder. Ein pinker, leuchtender Schriftzug und "Modetorten" (eine Chanel oder Burberry-Torte !!!) lassen den Stilsinn der Eigentümern vermuten. Vielleicht ist deshalb der ganze Laden so hübsch eingerichtet :)

7. Oktober 2014

London Day 71: Columbia Road - Flower Market, Lily Vanilli & Keeping House (mein Tipp für einen tollen Sonntag!)

Ach herrje... Vor fast 2 Wochen ging es weg aus London. Schon so lange her. Mein Leben hat sich wieder ruckartig verändert. Ich habe ganze 10 Tage gebraucht, um seit gestern endlich wieder sagen zu können, dass ich gesund und munter bin! Mein Körper und mein Kopf haben den Wechsel nicht so gut verkraftet. Die Erkältung wollte nicht ablassen und meine Laune war eher im Keller. Nicht mal der gute Apfelkuchen von Oma konnte mich so schnell aus dem Stimmungstief reißen.
Seit Montag bin ich also endlich GANZ angekommen. Und dafür habe ich jetzt gleich "Fernweh". Naja, vielleicht vermisse ich London auch einfach noch ziemlich :) 
Kein Wunder bei den tollen Dingen, die ich erleben durfte! Einen meiner schönsten Sonntage habe ich auf dem Columbia Flower Market mit Mareike verbracht. Es gibt sogar eine Webseite nur über die Columbia Road und Umgebung (weil es da soooo schön ist!): KLICK. Man muss aber wissen, dass die meisten Läden nur am Wochenende bzw. sogar nur sonntags geöffnet haben. 
Die ganze Columbia Road ist sonntags gefüllt mit Blumenständen, Pflanzenregalen und vielen schlendernden Leuten. Die kleinen Shops sind geöffnet, es gibt Musik, Kaffee und lachende Menschen. Rosen, Kakteen oder Sonnenblumen. Wenn ich mehr Ahnung von Pflanzen hätte, könnte ich noch unendlich weiter aufzählen... Alles ist bunt, duftend und herrlich leuchtend. Reicht als Beschreibung, oder? :)

20. September 2014

London Day 67: Primrose Bakery + delicious cakes

In exakt 4 Tagen geht es zurück. Zurück in ein Land, in dem jeder blond ist, Würstchen liebt und reich ist. Ja, ich habe so manche Vorurteile hier aufdecken können. Fast 3 Monate nach meiner Ankunft treibt es mich jetzt zurück. Ich vermisse Familie und Freunde (und meine Backausrüstung zuhause). 
Auch habe ich nächste Woche Freitag Geburtstag und kann mir derzeit nichts Schöneres vorstellen, als einfach nur mal wieder meine Familie zu sehen und zusammenzusitzen. Nichtstun. Sitzen, essen, schlafen. Meine Großeltern aus Berlin kommen sogar extra nach Fürth!
Ich hatte (und habe noch in den letzten Tagen) eine wunderbare Zeit in London. Bin zwar jetzt schrecklich müde, erlebe aber jeden Tag so unglaublich viel. Habe auf der Arbeit schon die außergewöhnlichsten Dinge erlebt (zum Beispiel habe ich diese Woche den Kamps-Store geflutet...) und freue mich jedes Mal, wenn ich Obdachlose nach dem Shopclosing mit Essen versorgen darf.
Ich habe so viel Kuchen wie noch nie in meinem Leben gegessen! Und wahrscheinlich auch noch nie so viel Kaffee getrunken. Noch nie so viele Fotos in so kurze Abstand geschossen und noch nie so viele Tage nacheinander erst um 3 Uhr ins Bett gehüpft. Noch nie so viel englische Bücher gelesen, noch nie so spontan neue Leute kennengelernt. Noch nie so oft Cider getrunken, noch nie so wenig Kontakt zu meinen Eltern gehabt. Noch nie so frei gefühlt!
Vor mehr als 2 Wochen habe ich mit meiner italienischen Freundin die Primrose Bakery besucht. Die Bäckerei hat einen Shop in der Nähe von Covent Garden und einen bei Primrose Hill (liegt beim Regent's Park). Wir waren natürlich bei letzterem!